Das Thema Sportentwicklung stand für den Hessische Schwimm-Verband am 8. Februar in Frankfurt im Mittelpunkt. Dazu trafen sich Präsident, Vizepräsident*innen Leistungssport und Breitensport/Sportentwicklung mit Fachwarten und Vereinsvertreter*innen. Gemeinsam brachten sie die verschiedenen Perspektiven zur Sportentwicklung zusammen. Im Mittelpunkt standen die drei Schwerpunktbereiche „Breitensport Schwimmen“, „Fitness und Gesundheit“ und „Schule und Verein“ unter Berücksichtigung der Querschnittsthemen Jugend, Bildung, Integration und Inklusion, aber auch die Schnittstelle zum Leistungssport. Im ersten Abschnitt setzten sich die Teilnehmer*innen damit auseinander, wie die Arbeit des Verbandes dazu bisher aussieht. Positive Aspekte wurden ebenso betrachtet wie blinde Flecken, Defizite und neue Herausforderungen. Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es vor allem darum, wie die Vereine ihren Verband sehen, welche Erwartungen sie an ihn haben und wie der Verband diese erfüllen kann. Im lösungsorientierten Schlussteil stand die Struktur auf dem Prüfstand. Erste Ideen, wie sich der HSV künftig noch besser aufstellen kann, wurden erarbeitet. Der Verband ist gut aufgestellt und für die Zukunft gerüstet. Deutlich wurde aber auch, wie wichtig die gemeinsame Diskussion zwischen Verband und Vereinen ist. Nur durch die direkte Partizipation der Vereine an der Verbandsentwicklung kann es gelingen, die Interessen und Bedarfe der Vereine zu erfüllen. Aber auch nur so gelingt die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Verbandsarbeit. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieser partizipative Prozess nach dem Verbandstag im Mai fortgesetzt werden soll.

Anne v. Soosten-Höllings, Vizepräsidentin Breitensport/Sportentwicklung