Lambertz sieht Koch auf sehr gutem Weg mit Blick Olympia 2020

„Happy“ zeigte sich Marco Koch nach dem WM Finale über seine Paradestrecke 200m Brust. In einem Weltrekordrennen standen nach vier Bahnen für den Hessen Platz Fünf und 2:07,60 Minuten auf der Anzeigentafel.

Sehr zufrieden zeigte sich nicht nur Trainerin Shila Sheth, sondern auch Henning Lambertz mit Blick auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Der ehemalige Bundestrainer im Deutschen Schwimm-Verband, der seit letztem Jahr zusammen mit HSV Landestrainerin Sheth den EX-Weltmeister betreut, fand sein Rennen in Gwangju phänomenal, schließlich war es das bisher schnellste 200m Brustfinale der Geschichte.

Lambertz hatte nach dem Halbfinale noch mal mit einer Zeit von unter 2:08 Minuten im Endlauf geliebäugelt, was auch das angestrebte Ziel für diese Saison war. Jetzt hat der Frankfurter die zweitschnellste Zeit seines Lebens erzielt, damit hatte selbst das Trainerduo nicht unbedingt gerechnet. Und alle Drei sind sich einig, da ist noch Luft nach oben. Lambertz und Sheth wissen beide, dass es an ganz vielen Stellen bei ihrem Schützling noch Möglichkeiten gibt ihn schneller werden zu lassen.

Das es so harmonisch und reibungslos läuft, hätte Lambertz sich auch nicht erträumt. Seine Pläne, die er sich im stillen Kämmerlein überlege, werden von Sheth in der tagtäglichen Trainingsarbeit am Landesstützpunkt des Hessischen-Schwimm-Verbandes in Frankfurt hervorragend umgesetzt. Anpassungen, die vor Ort notwendig sind, werden von Sheth eigenverantwortlich durchgeführt. Lambertz hat 100% Vertrauen in die Arbeit der HSV Landestrainerin.

Das Trainerduo ist sich zusammen mit seinem Schützling einig, dass auch Marco in die Region von unter 2:07 Minuten vorstoßen kann, wie weit wird man sehen. Lambertz und Sheth werden natürlich alles dafür tun und sind gemeinsam sehr optimistisch, dass ihr Schützling dies im Olympiajahr abrufen wird.

Am kommenden Wochenende zeigt sich Koch bei den „Finals“ in Berlin. Bei den Deutschen Meisterschaften im SSE wird er über 200m Brust an den Start gehen.

VON: STEFAN SONNENSCHEIN – EHEM. VIZEPRÄSIDENT HSV