(uw) Anders als im Roman von Erich Maria Remarque, der die Schrecken des Ersten Weltkriegs aus der Sicht eines jungen Soldaten schildert, gibt es in der Jugend des Bezirks West viel Neues. Der Jugendausschuss mit Hanna Bennenson, Sophie Kunath (beide VfL Marburg) und Jugendwart Uwe Hermann (TV Wetzlar) hatte die Vereine des kleinsten Bezirks im Hessischen Schwimm-Verband zu zwei Tagesfahrten eingeladen.

Bereits im November erlebten 45 Kinder und Jugendliche aus dem Westen ein spannendes Basketballspiel. In der Osthalle Gießen besuchten die Schwimmer/innen ein Heimspiel der Gießen 46ers gegen Rasta Vechta in der Basketballbundesliga. Für viele war es das erste Mal, dass Sie ein Basketballspiel live erlebten. Schnell wurden die Regeln klar und „Big Man“ John Bryant von den 46ers sorgte für das eine oder andere Highlight per „Dunking“ und „Alley oop“. Das Spiel blieb bis zum letzten Viertel sehr spannend, am Ende aber hatten die Gäste aus Vechta zwei Bälle mehr im Korb und die 46ers eine Heimniederlage mehr. Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch, besonders die jungen Cheerleaderinnen sorgten immer wieder für spektakuläre Abwechslung.

„In 2020 werden wir uns wieder ein Bundesligaspiel anschauen, vielleicht bei der HSG Wetzlar Handball in der ersten Liga oder den „Roten Teufeln“ aus Bad Nauheim in der zweiten Liga Eishockey“ freute sich Jugendwart Uwe Hermann über die positive Resonanz auf das Angebot.

TN Bezirksjugendfahrt West Foto: S. Alt

Hat das Phantasialand im Winter eigentlich auf? Diese Frage wurde öfters gestellt, war doch das Phantasialand in Brühl bei Köln das Ziel der zweiten Tagesfahrt der Schwimmjugend im Westen. Die Frage können nun alle 78 Teilnehmer/innen mit einem klaren und deutlichen „Ja“ beantworten. Das „Winterland“ ist eine tolle Alternative für den Winter um nicht auf einen Besuch im Freizeitpark bei kühlen Temperaturen zu verzichten. Neben den klassischen Achterbahnen und Fahrattraktionen die im Sommer schon immer unzählige Adrenalinjunkies anlocken gibt es im Winter noch mehr zu bestaunen. Da ist zum einen die Schlittschuhbahn, die genutzt werden kann wie auch das tägliche, große Abschlussfeuerwerk, was die Sperrstunde einläutet. Die Teilnehmer aus dem Westen – der Gießener SV mit Abteilungsleiter Stefan Alt stellte mit fast 40 Teilnehmern die größte Gruppe – hatten einen tollen Tag im Winterland. Zwei Tage nach Sylvester gab es dann am Abend direkt das nächste Feuerwerk für die Jugend aus dem Westen. Vorher aber wurde es den Teilnehmern bei kühlen Temperaturen das eine oder andere Mal mächtig heiß. Bei der Fahrt mit dem weltweit schnellsten Multi-Launch-Coaster „Taron“ ging der Blutdruck ordentlich nach oben. Heiß wurde es in der „Talocan“, denn dort sprüht auch immer etwas Feuer, was für einen besonderen Eindruck sorgt. Besonders beliebt war natürlich wie immer die „Black Mamba“, in der die Mitfahrenden ordentlich durchgeschüttelt wurden und dies lautstark quittierten. Aber auch für die kleinsten Teilnehmer gab es zahlreiche Attraktionen, sodass für jede/n etwas dabei war. Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch gesorgt, alle Teilnehmer/innen unter 18 Jahren konnten sich aus drei Menüs auswählen, ob Sie lieber Nudeln, ChickenNuggets oder Bratwurst essen wollten, um sich für die nächsten wilden Fahrten zu stärken.

„Ein voller Erfolg, den wir wiederholen werden“ freute sich der Jugendausschuss auch hier über die positive Resonanz der Bezirksvereine. Daher wird es auch im Laufe diesen Jahres wieder Angebote geben, damit es weiterhin heißt „im Westen was Neues“

VON: Uwe Hermann, Jugendwart Bezirk West