HESSEN zufrieden mit ihren JWM Leistungen – Kleyboldt und Eichler überzeugen in Budapest!

R. Kleyboldt, Foto: privat

Gestern stand für Rosalie Kleyboldt und das DSV Team der Rückflug von den Junioren-Weltmeisterschaften in Budapest nach Frankfurt an. Sechs Wettkampftage liegen hinter den DSV Nachwuchsathleten um Bundestrainer Junioren Mitja Zastrow.

Bevor die junge Wiesbadenerin die Heimreise allerdings antrat, konnte sie am Wochenende im Einzel- und Staffelwettbewerb gleich mehrfach ihr Können in Ungarns Hauptstadt nochmals unter Beweis stellen. Am 5. Tag der FINA World Junior Swimming Championships zogen die Staffel Damen über 4x100m Freistil, wie schon am ersten Wettkampftag bei den 4x200m Freistil, souverän ins Finale ein. In der Duna Arena legte das Quartett im Finale in der Besetzung Zoe Vogelmann (55,49), Lena Riedemann (56,30), Rosalie Kleyboldt (55,77) und Maya Tobehn (55,29) in 3:42,85 Minuten nochmal deutlich gegenüber dem Vorlauf einen drauf und schraubten ihre Vorlaufzeit (3:44,28) um knapp 1,5 Sekunden herunter. In einem spannenden Rennen präsentierte sich Rosalie im Teamwettbewerb in Topform und konnte sich deutlich gegenüber ihrer Vorlaufzeit steigern. Viel fehlte nicht zu einer Medaille – mit einem Abstand von 8,1 Zehntel landete das DSV Team auf einem hervorragenden fünften Platz.

Am Sonntag durfte die 16-jährige Hessin mit ihrer Einzelstrecke über 200m Freistil für die  Deutsche Mannschaft an den Start. In einem starken Teilnehmerfeld mit 88 Schwimmerinnen musste sie im achten von insgesamt neun Vorläufen ins Becken springen. Die Athletin des SC Wiesbaden, die am Bundesstützpunkt in Essen trainiert, schlug nach 2:03,24 Minuten an. Damit kam sie leider an ihre tolle Leistung aus der 4x200m Freistilstaffel mit einer Splitzeit von 2:00,58 nicht heran. Vielleicht hätte sie sich trauen müssen etwas schneller anzugehen. 1:00,14 Minuten benötigte sie für die ersten 100 Meter. Mit der Vorlaufzeit von 2:03,24 reichte es am Ende zum insgesamt 26. Platz.

Zum Abschluss der Welttitelkämpfe präsentierte sich das HSV Perspektivteam-Mitglied noch einmal im Finale über 4x100m Lagen der Damen. Als Sechsplatzierte hatten die Frauen sich für das Finale qualifiziert. Dort steigerten Lena Riedemann, Magdalena Heimrath, Rosalie Kleyboldt sowie Zoe Vogelmann zwar ihre Endzeit gegenüber dem Vorlauf, trotzdem reichte es am Ende „nur“ zu einem guten siebten Platz.

Unter den rund 1000 jungen Nachwuchsathleten im Alter von 15-18 (Frauen) und 14-17 (Männer) aus über 100 nationalen Verbänden war noch ein weiterer Sportler eines hessischen Vereins. Der 15-jährige Adrian Eichler, der national startrecht ebenfalls für den SC Wiesbaden hat und von Oliver Großmann trainiert wird, startet international für die Nationalmannschaft der Philippinen. Adrian wurde über die Individualstrecken 400m Freistil (4:11,45), 200m Freistil (1:57,30), 100m Freistil (0:52,80) und 200m Schmetterling (2:07,89) für die Junioren-Weltmeisterschaften nominiert. Darüber hinaus konnte das Schwimmtalent aus Hessens Landeshauptstadt sein Können noch in der 4x100m Freistilstaffel unter Beweis stellen. Philippine Swimming Incorporated (PSI) hatte insgesamt sieben Athleten benannt, die das Land bei den 7. FINA Junioren-Schwimmweltmeisterschaften in Budapest vertreten.

Der Hessische Schwimm-Verband gratuliert Rosalie und Adrian zu den erbrachten Leistungen und wünscht jetzt schöne „Sommerferien“.

VON: STEFAN SONNENSCHEIN – EHEM. VIZEPRÄSIDENT HSV