19. World Masters Championship in Gwangju, Südkorea

Knapp drei Wochen nachdem sich die Elite des Schwimmsports sich im Südkoreanischen Gwangju zu den Welttitelkämpfen im Schwimmen getroffen hat, reisten die Masters nach Fernost zu den 18. Fina World Masters Championships. Diese wurden vom 5. bis zum 18. August ausgetragen. Teilnehmen konnten alle, die älter waren als AK 25.Unter die Anwesenden Schwimmerinnen und Schwimmer mischte sich auch eine kleine Delegation aus Hessen. Sieben hessische Schwimmerinnen und ein hessischer Schwimmer wollten bei den Weltmeisterschaften dabei sein.

Den Anfang des Schwimmens machten die Open-Water- Entscheidungen vom 9.-11. August. Dazu mussten die Athleten eine kleine Reise zu Austragungsort unternehmen. Im  Hafenbecken vom YeosuExpo Park, das 130km von Gwangju entfernt ist ging es über 3000m Freistil um Titel, Ruhm und Ehre. Drei hessische Damen nahmen sich dieser Aufgabe an. Dabei gelang es Heike Klier vom TV Langen in der AK 55 ein guter 5. Platz. Ihre Vereinskameradin Anke Rubien holte in der gleichen Wertung Platz 7. Auch Elena Henrich vom TV Gross-Gerau schwamm die 3000m und kam in der AK 50 als 19 erschöpft aber glücklich ins Ziel.

Direkt im Anschluss an die Freiwasser-Wettkämpfe folgten vom 12. bis zum 18. August die Becken-Wettkämpfe im Nambu Aquatics Center. Diese riesige Schwimmhalle, in der schon Marco Koch und Sarah Köhler einige Tage zuvor tolle Leistungen boten, war für die Masters schon ein Highlight schließlich schwimmt man nicht jeden Tag in einer 11.000 Zuschauer fassenden Schwimmhalle.

Komplett unbeeindruckt von der Atmosphäre zeigte sich Susann Przywara vom SCW Eschborn. Die in der AK 35 startende SCWElerin konnte sich in der Woche insgesamt drei Medaillen erschwimmen. Sie holte über 50m Rücken 32,12 sek.  200m Lagen in 2:36,87 min die Silbermedaille. Über die 100m Rücken schlug sie nach 1:10,21 min als Dritte an und sicherte sich die Bronzemedaille. Hinzu kamen noch ein Platz 4 über 200m Rücken und Platz 5 über 50m Schmetterling. Ute Landsiedel vom Bad Homburger SC konnte über eine Sprint-Distanz ebenfalls eine Medaille holen. Mit 37,73 sek holte sie in der AK 70 die Bronzemedaille. Die ebenfalls für Bad Homburg startende Monika Sturm-Constantin belegte in der AK 55 die kurze Freistil-Strecke den 14. Platz. Über die längste Strecke im Becken, die 800m Freistil gingen vier hessische Damen an den Start, drei von diesen in der AK 55. Cordula Ruh vom Bad Homburger SC wurde gute 7., Heike Klier 12. und Anke Rubien 20. Elena Henrich vom TV Gross-Gerau belegte in der AK 50. Platz 23.

Der einzige männliche hessische Masters-Schwimmer in Gwangju war Franz Johannes Fischer. Der AK 70-Athlet vom Ersten Sodener SC ging insgesamt viermal an den Start. Nach schönen Leistungen holte er vier Top-Ten-Plätze. Über 50m Brust erschwamm er sich Platz 7, über die doppelte Strecke Platz 9. Ebenfalls 9. wurde er über 50m Rücken, über die 100m sogar 8.

Insgesamt waren die 8 hessischern Masters mit ihren Leitungen in Südkorea sehr zufrieden und einige von diesen werden sicherlich 2021 wieder nach Asien reisen, wenn die 19. Weltmeisterschaften der Masters in Fukuoka in Japan ausgeschwommen werden.

Hessische Teilnehmer in Gwangju (Südkorea)

Ute Landsiedel (AK 70, Bad Homburger SC); Heike Klier (AK 55, TV Langen); Monika Sturm-Constantin (AK 55, Bad Homburger SC); Anke Rubien (AK 55, TV Langen); Cordula Ruh (AK55, Bad Homburger SC); Elena Henrich (AK 50 TV Gross-Gerau); Susann Rrzywara (AK 35, SCW Eschborn); Franz Johannes Fischer (AK 70, Erster Sodener SC)

VON: INGMAR ZACHARIAS – HSV BERICHTERSTATTER