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Mittwoch, 05.04.2017

Bericht "Schwimmen inklusiv" veröffentlicht

TN der Fortbildung. Foto: privat
TN der Fortbildung. Foto: privat

TN der Fortbildung. Foto: privat
TN der Fortbildung. Foto: privat

Änderungen im Hessischen Lehrerbildungsgesetz ermöglichen seit dem 01. August 2005 auch sogenannten „Freien Bildungsträgern“ wie dem Hessischen Schwimm-Verband e.V. Angebote zur Qualifikation von Lehrkräften an hessischen Schulen durchzuführen. Der HSV ließ sich deshalb recht schnell vom damaligen Institut für Qualitätsentwicklung (IQ; heute Hessische Lehrkräfteakademie) als Anbieter von Weiterbildungsangebote akkreditieren und schrieb 2007 die erste „Qualifikation zum Schwimmen in der Schule“ aus. Bald folgten weitere Qualifikationslehrgänge und Fortbildungsangebote.
Für die staatlichen Bildungsangebote für das Unterrichtsfach SPORT hatte mit der Gesetzesumstellung die „Zentrale Fortbildungsstätte für Sportlehrkräfte“ (ZFS) die Aufgaben des ehemaligen „Hessischen Landesinstituts für Pädagogik“ (HeLP) übernommen.
Schwimmen gilt ebenso wie z.B. der Kanusport oder das Skifahren als eine Qualifikationssportart und so gab es bereits eine mehrjährige Zusammenarbeit zwischen dem Land Hessen und dem HSV als kompetenten Sportfachverband. Deshalb war der Hessische Schwimm-Verband auch von Anfang an dabei, als die ZFS in 2011 eine Konzept- und Steuerungsgruppe implementierte, die zunächst die Aufgabe hatte, den Rahmenplan für die Ausbildung Schwimmen in der Lehrerfortbildung zu überarbeiten. In der Folgezeit wurden dazu auch zahlreiche Fortbildungsmaterialien gemeinsam erarbeitet.
Folgerichtig folgte in 2016 der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der ZFS und dem HSV zur Durchführung von Qualifikationsveranstaltungen „Schwimmunterricht in der Schule“.
Zu Beginn dieses Jahres folgte nun ein weiterer Schritt in der Zusammenarbeit. Mit Referenten beider Institutionen führte der HSV in Baunatal erstmals den Fortbildungsbaustein „schwimmen inklusiv“ durch. Bereits das Curriculum für die Veranstaltung war in der Konzept- und Steuerungsgruppe gemeinsam erarbeitet worden. 16 Lehrkräfte, überwiegend aus Nordhessen, erfuhren im Mehrzweckraum des Baunataler Aquaparks vieles zum gemeinsamen Schwimmunterricht von Schüler_innen mit und ohne Beeinträchtigung. Die interessierten Teilnehmer_innen setzten sich mit Fragen der Aufsichtspflicht, angepassten didaktischen Modellen und verschiedenen Behinderungsformen auseinander. Natürlich kam auch der sportpraktische Teil nicht zu kurz. Neben Spiel- und Übungsanregungen zum inklusiven Schwimmunterricht stellten die Referenten auch spezielle Hilfsmittel für die Schüler_innen mit Beeinträchtigungen vor.
Die nächste Lehrerausbildung zum „Schwimmunterricht in der Schule beginnt am 19. Mai 2017 in Immenhausen, „Schwimmen inklusiv“, diesmal wieder in der Verantwortung der ZFS, ist für den Sommer in Darmstadt geplant.

VON: AXEL DIETRICH - VIZEPRÄSIDENT


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