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Dienstag, 12.07.2016

Wasserball: U13-Jugend mit respektablen Auftritten bei der SSV-Meisterschaft

Team Darmstadt Foto: H. Schykowski
Team Darmstadt Foto: H. Schykowski

Team Fulda Foto: H. Schykowski
Team Fulda Foto: H. Schykowski

Am vergangenen Wochenende fand im Hallenbad von Stuttgart-Plieningen die Süddeutsche Meisterschaft im Wasserball für die U13 statt. Die drei Erstplatzierten sind berechtigt an der Vorrunde zur Deutschen Meisterschaft teilzunehmen, die Anfang Oktober stattfindet.  

Aus Hessen hatten sich der WV Darmstadt und die WF Fulda qualifiziert. Turnierleiter war Manfred Vater. Der Turniermodus sah in einem eng gesteckten Terminplan zwei Spielgruppen mit jeweils vier Mannschaften vor. In jeder Gruppe wurden am Samstag die Plätze 1 – 4 ausgespielt. Am Sonntag waren dann Halbfinale, Finale und die Platzierungsspiele. Das geschah dergestalt, dass im Halbfinale die beiden Gruppenersten über Kreuz spielten, also B1 gegen A2 und A1 gegen B2. Um Platz fünf wurde von den Drittplatzierten des ersten Tages und Platz sieben von den Viertplatzierten gespielt.  

In der Gruppe A hatte es die Wasserfreunde mit dem SV Würzburg 05, dem 1. BSC Pforzheim und klaren Turnierfavoriten SSV Esslingen zu tun. Gerade rechtzeitig traf die Mannschaft mit nur einem Ersatzmann aus der Domstadt ein und hatte kaum Gelegenheit, sich einzuspielen. Trotzdem konnten die jungen Wasserballer der WFF das Spiel positiv gestalten. Gegen Pforzheim sahen die Zuschauer ein überaus spannendes Match zweier Gegner auf Augenhöhe. Bis ins letzte Viertel stand es Unentschieden, bevor Pforzheim am Ende den längeren Atem auf seiner Seite hatte. Gegen den SSV aus Esslingen war man dagegen chancenlos und beendete die Vorrunde als Dritter hinter Pforzheim und Esslingen.  

In der Gruppe B hatte es der WV Darmstadt mit dem SV Weiden 1921, SSV Esslingen II und dem 1.FC Nürnberg Schwimmen zu tun. Am Anfang konnte man nach überlegenem Spiel gegen die Esslinger einen Sieg erringen. Gegen Weiden sahen sich die Hessen nicht als Favorit, doch zeigten die Jungen und Mädchen des WV Darmstadt eine bärenstarke Leistung und Weiden hatte nach ebenbürtigem Spiel am Ende das Nachsehen. Am späten Abend musste der WVD dann noch gegen Nürnberg antreten. Nach anstrengendem Tag für die 11- und 12-jährigen (morgendlicher Treffpunkt 6:00 Uhr) ließen sie, wenn auch unkonzentriert, den Nürnbergern keine Chance und machten den Gruppensieg vor Weiden, Esslingen II und Nürnberg klar.  

Das Spiel um Platz 5 am Sonntag gewann Fulda gegen den B- Gruppendritten Esslingen II. Immer wieder war man frei vor dem Tor und gewann deutlich.  

Im Halbfinale mit hessischer Beteiligung musste der WV Darmstadt gegen Pforzheim antreten. Beide Mannschaften waren hochmotiviert und lieferten sich einen Kampf um jeden Ball. Der Spielverlauf zeigte sich leider fast parallel zum Spiel Pforzheim gegen Fulda. Wieder stand es Spitz auf Knopf bis zur Mitte des letzten Viertels und wieder hatten die Spieler aus Pforzheim das glücklichere Ende auf ihrer Seite. Sie standen somit als Finalgegner des SSV Esslingen fest. Darmstadt musste ins „kleine Finale“.  

Jetzt musste die Enttäuschung erst einmal verdaut werden, doch die Aussicht auf Platz drei ließ den Kampfgeist bald wieder obsiegen. Denn hier hieß der Gegner wieder Weiden. Die Oberpfälzer, waren im ersten Halbfinale dem Turnierfavoriten Esslingen deutlich unterlegen und mussten wieder gegen die Mannschaft aus Südhessen antreten. Wieder gab es ein spannendes Spiel, mit leichten Vorteilen bei den Hessen. Am Ende hatten die Darmstädter Jugendlichen die größeren Reserven und konnten mit klarem Abstand gewinnen. Mit Platz 3 konnten sie einen Podestplatz erklimmen und haben sich für die Vorrunde zur DM qualifiziert.  

Platz 1 ging erwartungsgemäß nach Esslingen, die Pforzheim im Finale deutlich schlugen.   Der Turnierleiter und hessische Wasserballwart Manfred Vater zeigte sich sehr erfreut über das Auftreten der hessischen Mannschaften. „Hier zeigt sich das hervorragende Engagement in den Vereinen. Dort wird hervorragende Arbeit geleistet.“  

Sein Dank im Schlusswort galt auch den Protokolltischen und Schiedsrichtern, die an zwei Tagen 18 Spiele geleitet haben, und zuvorderst dem gastgebenden Verein des SSV Esslingen, der in kurzer Zeit ein sehr gut organisiertes Turnier gestemmt hat.


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