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Donnerstag, 02.07.2015

Bericht DM Freiwasser Schwimmen 2015 veröffentlicht

Erfolgreiche Staffel des TVW. Foto: U. Hermann
Erfolgreiche Staffel des TVW. Foto: U. Hermann

N. Frach (TV Wetzlar). Foto: U. Hermann
N. Frach (TV Wetzlar). Foto: U. Hermann

22 Medaillen für Hessische Schwimmerinnen und Schwimmer in Lindau -
Deutsche Meisterschaften im Freiwasserschwimmen 2015 im Bodensee
 
Vom 25. bis zum 28. Juni 2015 wurden im süddeutschen Lindau bei schönstem Wetter die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen ausgetragen. Insgesamt 82 Hessische Schwimmerinnen und Schwimmer schwammen im Bodensee um Medaillen, gute Platzierung und persönliche Erfolge. Dabei konnten die 45 weiblichen und 37 männlichen Hessen insgesamt 22 Podestplätze erreichen. Diese teilten sich in  drei mal Gold, zehn mal Silber und neun mal Bronze auf.
Zu Beginn der Meisterschaften im Drei-Länder-Eck, stand die olympische 10km-Distanz auf dem Programm. Dieses Rennen über acht Runden um einen 1,25km-Dreieckskurs wurde nur offen  gewertet. Der Wiesbadener B-Kader Schwimmer Alexander Studzinski, erschwamm sich in 1:59:33 Stunden hinter dem niederländischen Europameister Ferry Weertmann und dem Magdeburger Rob Muffels die Bronzemedaille. Die Frankfurterin Melina Göbel schwamm die Langdistanz zum ersten Mal und wurde nach guten 2:10:59 Stunden 8. Zusätzlich wurde sie mit der C-Kader-Berufung des DSV belohnt. Weiter beendeten Simon Pistor (16./SC Wiesbaden), Isabell Donath (11./SC Wiesbaden), Mareike Ulbrich (17./Wetzlar) und Selina Müller (20./SC Wiesbaden) die 10km im mit ca. 19 Grad recht kühlen Wasser.
Nach der Langstrecke folgten für die weiblichen Teilnehmer die 2,5km. Hier gab es zwei Silbermedaillen durch Celine Zangenfeind (2000/SC Wiesbaden) und Sandra Hornig (AK 40/SG Odenwald) sowie zwei Bronzemedaillen für Iris Teckentrup (AK 50/Frankfurt) und Samira-Svea Erhart (1999/EOSC Offenbach).
Der Freitag stand ganz im Zeichen der „Kurzstrecken“. Vormittags gingen die Rennen über die 2,5km männlich über die Bühne, nachmittags dann die 3*1,25km Staffeln. Über die Einzelstrecke konnte  Alexander Studzinski in der AK 30 den Sieg erringen und das oberste Siegerpodest erklimmen.  Das zweite Treppchen konnten Constantin Hützler (AK 25/Oberursel) und Thomas Nörrenberg AK 55/Stadtallendorf) besteigen. Auch der Großkrotzenburger Niklas Hellmich (2002) war über die zwei 1,25km-Runden erfolgreich und holte den dritten Platz. Es folgte das Highlight der Meisterschaften, der Staffel-Wettbewerb, bei dem jeder der drei Staffelteilnehmer einmal den Dreieckskurs umschwimmen musste. Nach großem Kampf konnte der TV Wetzlar, vertreten von Sam Becker, Tabea Schäfer und Niklas Frach hier die Medaillenränge erreichen und ebenfalls Dritter werden.
Das Wochenende stand im Zeichen der 5km Distanz. Am Samstag starteten die Damen im immer wärmer werdenden Wasser und an diesem Tag regnete es Medaillen für den HSV. Isabell Donath setzte sich in der AK 25 gegen ihre Mitstreiterinnen durch und holte Gold. Silber in der Jahrgangswertung holten zum zweiten Mal Celine Zangenfeind, Samira-Svea Erhart, und Sandra Hornig. Auch Melina Göbel (1998) konnte sich über den zweiten Platz freuen. Weitere dritte Plätze konnte sich der EOSC Offenbach in Person von Marcia-Mariel Erhart (1996) und Ursula-Beate Neißer (AK 55) sichern. Auch Iris Teckentrup konnte eine weitere Medaille ihrer Sammlung hinzufügen.
Am finalen Sonntag gehörte Deutschlands größter See den männlichen Teilnehmern, die ihre vier Runden absolvierten. Dort setzte sich erneut Alexander Studzinski in seiner Altersklasse durch und holte mit der goldenen bei seinem dritten Start seine dritte Medaille, womit er zum erfolgreichsten HSV-Schwimmer der diesjährigen Deutschen Freiwassermeisterschaften wurde. Constantin Hützler und Thomas Nörrenberg erreichten mit Platz zwei ebenfalls wiederum das Treppchen. Auch Niklas Frach konnte im Jahrgang 1998 nach der Staffelmedaille eine zweite bronzene Plakette mit nach Wetzlar nehmen.
Zusammenfassend waren alle hessischen Teilnehmer mit ihren Leistungen zufrieden. Für viele war es ein Highlight in der Saison. Es kommt nicht oft vor, eine Meisterschaft vor so einer traumhaften Kulisse wie dem Bodensee zu schwimmen.

VON: INGMAR ZACHARIAS - BERICHTERSTATTUNG


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