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Mittwoch, 15.06.2016

Hessens U13-Wasserballer zeigen eine gute Leistung beim Zwergenpokal in Chemnitz

Hessen in Aktion Foto: H. Schykowski
Hessen in Aktion Foto: H. Schykowski

Team U13 Hessen Foto: Dr. M. Diehl
Team U13 Hessen Foto: Dr. M. Diehl

Südwestsachsen, das Ruhrgebiet (Rhein-Ruhr), Württemberg, Baden, Bayern, Südwestfalen, Rhein-Wupper, Thüringen, Brandenburg, Hessen, Sachsen, Hamburg, Niedersachsen und Berlin waren die Teilnehmer beim U13-Wasserball-Turnier vom 10.-12.6. in Chemnitz, das nach der Sieger-Trophäe „Zwergenpokal“ genannt wird.  

Die Nachwuchswasserballer der Jahrgänge 2003 und jünger kamen aus Fulda, Darmstadt und Frankfurt und präsentierten sich als 8. im nationalen Vergleich weiter in verbesserter Form.   Der Modus des Turniers beinhaltete drei Gruppen, die in der Vorrunde jeweils die beiden Gruppenersten ausspielten, um die Zwischenrunde zu definieren. Dazu stießen in der Zwischenrunde die beiden Vorjahresfinalisten Berlin und Niedersachsen.  

Hessens Gruppengegner der Vorrunde (2 Halbzeiten je 10 Minuten) hießen Brandenburg, Hamburg und Sachsen. Brandenburg war weitgehend mit Spielerinnen und Spielern aus Potsdam besetzt, regelmäßiger Teilnehmer an den Endrunden um die deutsche Meisterschaft und den Pokal. Nach einer verkehrsbedingten späten Anreise konnten unsere jungen Sportler das Spiel ausgeglichen gestalten, unterlagen aber schließlich mit 2:5.  
Lange Zeit zum Verarbeiten der Enttäuschung blieb den Spielern nicht, denn schon kurz später mussten die Hessenspieler gegen Sachsen antreten. Die Mannschaft konnte sich in den Vorjahren stets im vorderen Teilnehmerfeld platzieren und ging als Favorit ins Spiel. Das Team mit der HSV-Welle auf der Kappe zeigte jedoch einen starken Einsatz und Behauptungswillen. Nach wieder ausgeglichenem Spiel konnte es sich kurz vor Schluss mit zwei Toren absetzen und siegten verdient mit 5:4. Jetzt musste man – auch noch am Freitagabend – gegen Hamburg antreten, die zuvor knapp gegen Sachsen unterlegen waren. Die Spieler des HSV zeigten immer größeres Spielverständnis untereinander und wurden nach ausgeglichener erster Hälfte im zweiten Anschnitt wieder stärker. 7: 4 hieß es am Ende für unsere Spieler. Als Gruppenzweiter ging es nun in die Zwischenrunde. Hier sollten andere Gegner warten. Doch zuvor war Bettruhe angesagt, denn erst am Samstag sollte es weitergehen.  

Der erste Gegner am Samstag war Vorjahresfinalist Berlin, ein Spiel, von dem man nicht zuviel erhoffen durfte. Doch wider Erwarten hielten die Hessen das Spiel offen und konnten im nun veränderten Spielmodus (4 Abschnitte je 6 Minuten) die ersten beiden Abschnitte remis spielen. Mit besserer Chancenverwertung wäre eine deutliche Führung drin gewesen. Das dritte Viertel konnte Berlin für sich nur knapp mit 1:0 entscheiden und erst der letzte Abschnitt ging dann deutlich an Berlin, so dass das Spiel mit 10: 4 für die Truppe von der Spree gewertet wurde.  

Im anschließenden Zwischenrundenspiel gegen Württemberg war nicht viel zu holen. Die sonst eher starken Bayern hatten hier vorher mit 0:22 Federn lassen müssen und sich gegen die bärenstarke Truppe mit Spielern aus Esslingen, Mannheim und Pforzheim kaum eine Chance erspielt. Und das war auch das Positive am Spiel gegen Württemberg aus hessischer Sicht, das mit 3:27 abgegeben wurde: nicht nur drei Treffer konnten erzielt werden, sondern es wurden auch deutlich mehr Chancen heraus gearbeitet. Gleichzeitig zeigte sich auch das Manko der hessischen U13-Wasserballer: die Chancenverwertung ließ auch hier deutlich Luft nach oben. Trotz der derben Klatsche mussten die Spieler kurz darauf wieder antreten. Letzter Gegner am Samstag war Bayern. Hier stimmte plötzlich alles, was zuvor noch nicht klappte: Abstimmung. Passgenauigkeit, Spiel nach vorn und Chancenverwertung waren deutlich besser. Dazu kam ein vorbildlicher Einsatz bis hin zur engagierten Unterstützung von der Bank. Nach wechselhafter Führung zeigten die hessischen Spieler den stärkeren Willen und behaupteten sich 6:5. Für die Endrunde bedeutete dieser Sieg, dass mindestens Platz 8 erreicht werden konnte.  
Damit war der Samstag aber noch nicht vorbei. Im letzten Spiel des Tages war die starke Mannschaft von Rhein-Wupper der Gegner. Hier bildeten Spieler von Bayer Uerdingen die Achse, verstärkt mit Sportlern vom SV Krefeld. Gegen den Top-Center der Niederrheiner fanden unsere Jungen kein Mittel und das Spiel ging mit 7:14 an den Niederrhein. Todmüde, aber gut gelaunt ging es ins Quartier und die Spieler kamen schnell zur verdienten Nachtruhe.  

Der Turniermodus brachte es mit sich, dass am Sonntagmorgen Brandenburg zum zweiten Mal der Gegner war. Nach einem verschlafenen ersten Viertel steigerte sich die Mannschaft, spielte im zweiten Abschnitt auch deutlich besser als das Team von der Havel, doch die Chancenverwertung war katastrophal. Schusspech und schlechte Nerven waren wohl die Ursache. Mit 3:6 musste man die Partie abgeben. Schade, denn es wäre noch mehr drin gewesen. Zu allem Überfluss wertete der Schiedsrichter eine Allerweltsbewegung unseres starken Centers als Beleidigung und schloss diesen vom weiteren Spiel aus – mit anschließender Sperre für das nächste Spiel. Eine Aktion, die von allen Zuschauer vollkommen anders gedeutet wurde. Schade, denn ohne ihn war man im letzten Spiel stark geschwächt.  

Im Spiel um Platz 7 sollte dann wieder Bayern der letzte Gegner sein. Mit allen Mitteln versuchte die junge hessische Truppe ihren guten Eindruck zu festigen. Wieder war aber die Chancenverwertung das entscheidende Handicap. Es sah nicht so aus, als ob die Bayern das Spiel abgeben würden. Jetzt schlug die Stunde der zweiten Reihe. Trainer Katona wechselte komplett durch, ebenso wie die Bayern. Beide Mannschaften zeigten einen offenen Schlagabtausch und die Süddeutschen hatten am Ende mit 7:6 die Oberhand.  
Trainer Katona war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Wir haben uns gut präsentiert. Hinter den ersten vier sind wir auf Augenhöhe, wenn es in Einzelheiten auch noch fehlt. Verglichen mit dem Aufwand, den andere betreiben und unseren Möglichkeiten ist das Ergebnis noch viel höher zu bewerten. Es wäre schön, wenn wir uns als Mannschaft öfter treffen könnten und auch Gelegenheit zum Spielen hätten.  

Wasserballwart Manfred Vater fasste sich kurz: „Ein tolles Ergebnis für unsere Jungs. Sie haben sich sehr gut präsentiert und den hessischen Wasserball würdig vertreten!“  
Das hat übrigens auch der hessische Schiedsrichter Daniel Waas. Er zeigt eine gute Leistung innerhalb eines breiten Spektrums der angetretenen Schiedsrichtergilde und der stark geforderten Protokolltische.  

Das war das Team: Von den WF Fulda: Arthur Albert, Christopher Groß, Gustav Groß, Jozsef Katona, Maximilian Licht, Constantin Möller, David Popp, Moritz Schüler, Konstantin Wolgin vom WV Darmstadt: Nikolas Diehl, Dennis Ntampakis ,Tom Siegenbruk, Henning Spandick vom 1. Frankfurter SC: Peer Chouvalov Trainer: Jozsef Katona (WFF)

VON: HEINRICH SCHYKOWSKI FACHSPARTE WASSERBALL


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