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Schwimmbäder in Hessen

Dienstag, 15.08.2017

Laubach II: Schwimmen, klettern, laufen, spielen

TN Laubach 2. Woche Foto: S. Melms
TN Laubach 2. Woche Foto: S. Melms

Foto: S. Melms
Foto: S. Melms

Sommer-Schwimm-Camp im Wassersportzentrum in Laubach vom 06.08. – 11.08.2017  
Knapp eine Woche ist es für 12 Jungen und sieben Mädchen in Laubach nur ums Schwimmen gegangen. Kein stures Bahnen schwimmen, keine Leinen – im Freibad wurde bewusst vom heimischen Schwimm-Alltag abgewichen, um neue Impulse zu wecken. „Wenn sie nicht wissen, was sie erwartet“, so Stefan Melms, HSV Landestrainer Nachwuchs, „und sie sich überraschen lassen, ist das das Beste, was es gibt.“  
Schnelligkeit, Abwechslung, spielerische Übungen, Tauchen, Delphin, Rücken, Brust und Kraul in unterschiedlichen Variationen schwimmen – all dies stand im Vordergrund der neun Schwimmeinheiten, zu denen noch elf Landeinheiten kamen. Mitsamt Cooper-Test: 12 Minuten am Stück auf der Aschenbahn laufen, um herauszufinden, wo die Kader-Schwimmer am ersten Tag stehen und wie es am Ende der gemeinsamen Zeit aussieht.  
Schwimmbad und Sportplatz waren nur wenige Gehminuten vom Jugendgästehaus entfernt, in dem das Hessische Wassersportzentrum untergebracht ist und regelmäßig die TOKOLive Freizeiten veranstaltet werden. TOKOL ist ein Verein für Menschen mit AD(H)S, Asperger-Autismus und Hochbegabung; der Name steht für „The Other Kind Of Life“ – die andere Art des Lebens. Da das Schwimm-Camp zeitgleich mit den TOKOLive Freizeiten stattfand, ergaben sich gemeinsame Unternehmungen, wie ein Kino-Abend, ein Casino-Nachmittag und Völkerball-Spiele.  

Die 19 Schwimmer aus Wiesbaden, Darmstadt, Weiterstadt, Langen, Gelnhausen und dem Fuldatal verbrachten ihre freie Zeit mit Toben auf der weitläufigen Wiese und mit Ballspielen auf dem großen Hof am Waldrand. Auch ein Ausflug in den Kletterwald Hoherodskopf auf dem Vogelsberg wurde unternommen.  
Aber auch bei den Sport-Einheiten kam das Spielerische nicht zu kurz: „Schere, Stein, Papier“ lässt sich sowohl an Land als auch im Wasser spielen und gleichzeitig mit Wettrennen bzw. Wettschwimmen kombinieren. In Kleingruppen überlegte sich jeder Schwimmer einen Bewegungsablauf – wie Hopserlauf rückwärts, Drehungen oder Seitwärtslaufen – und setzte diese gemeinsam mit der Gruppe um. Kreativität war gefragt und die Verbindung aus Kopf und Körper: Mitdenken, anstatt nur auszuführen, sich selbst ausprobieren und Lösungen finden, etwa beim gemeinsamen Schwimmen ohne Leinen, gehörte dazu. Genauso wie das freie Spielen mit und ohne Spielgeräte im Wasser und mit viel Spaß in der Gruppe. Begleitet wurde die Freizeit von Jenny Gliemann.

VON: J. GLIEMANN - CO-TRAINERIN HSV SCHWIMMCAMP 2 WOCHE


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