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Schwimmbäder in Hessen

Donnerstag, 14.07.2016

Schwimmabzeichenstatistik vorgelegt

Seit acht Jahren bittet der Hessische Schwimm-Verband seine Vereine um Mithilfe. Es geht um den Nachweis der Schwimmprüfungen zum Frühschwimmer Seepferdchen, für das Vielseitigkeitsabzeichen Seehund TRIXI und die drei Stufen des Jugendschwimmabzeichens. Die Tendenz für das Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr: leicht rückläufig. Positive Ausnahme: das verbandseigene Vielseitigkeitsabzeichen TRIXI. Der Vizepräsident Sportentwicklung des Verbandes fasst in seinem Resumee entsprechend zusammen: „Die Schwimmabzeichen sind für Eltern, Schule und Öffentlichkeit noch immer ein Nachweis für die Lernerfolge der KInder. Selten wird hinterfragt, was sich hinter den Prüfungen verbirgt oder welche anderen Lernerfolge die Kindergartenkinder und Grundschüler erreicht haben.“ Es freut den Pädagogen deshalb, dass nach vielen Jahren die Zahl der erfolgreich abgelegten Prüfungen für das Vielseitigkeitsabzeichen TRIXi stark angestiegen ist. Nach 38 erfolgreich dokumentierten Prüfungen in 2014 stehen für 2015 150 Mädchen und Jungen in der Statistik. „TRIXI ist ein Abzeichen, dass alle Disziplinen des Schwimmsports umfasst und daneben auch die Grundfertigkeiten umfassender abprüft als die anderen Abzeichen, deshalb weist die gute Statistik auch auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung in den Vereinen hin.“ Die Zahlen zeigen auch, dass vielfach nach der Seepferdchenprüfung Schluss mit Schwimmen lernen ist. Die Zahl der Seepferdchenprüfungen liegt mehr als doppelt so hoch, wie die des Jugendschwimmscheins in Bronze. „Natürlich können wir keine kausalen Zusammenhänge mit dem Zeitpunkt herstellen, wann Eltern unsere Vereine wieder verlassen“, aber dass viele Erziehungsberechtigten das Seepferdchen für einen ausreichenden Nachweis der Schwimmfähigkeit halten, ist uns durchaus bewusst. Schade findet Dietrich auch, „dass sich nicht alle Vereine an der Abfrage des HSV beteiligten. „Damit ermöglicht die Statistik zwar eine Aussage zur Tendenz der Schwimmausbildung, ist aber nur bedingt aussagefähig für die von Journalisten und Politiker häufig gestellte Frage, wie viele Kinder denn Schwimmen könnten“. Mit der jährlichen Abfrage erfährt der Verband auch immer wieder, welche Bäder geschlossen waren oder von einer Schließung bedroht sind. „Dann sinken die Abzeichenzahlen vor Ort und wir wissen, es gibt regional wieder mehr Kinder, die nicht schwimmen können!“. Gut findet Dietrich auch die Antworten von Vereinen, die selber nicht ausbilden. Einige dürfen nicht, da die Verträge mit den Badträgern hier den Vereinen Grenzen setzen, andere wollen nicht, da sie andere Zielgruppen bedienen. „Aber auch das ist ein Hinweis für uns. Denn diese Mitgliedsvereine benötigen auch andere Verbandsangebote“, so der Sportentwickler.

VON: AXEL DIETRICH - VIZEPRÄSIDENT BREITENSPORT UND SPORTENTWICKLUNG


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