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Montag, 07.11.2016

Gabi Dörries neue Präsidentin des DSV!

Impressionen vom DSV-VB. Foto: S. Sonnenschein
Impressionen vom DSV-VB. Foto: S. Sonnenschein

Das neue DSV Präsidium. Foto: S. Sonnenschein
Das neue DSV Präsidium. Foto: S. Sonnenschein

Gabi Dörries neue Präsidentin des DSV! 346 von 396 gültigen Stimmen bedeuteten eine klare Mehrheit von 89 % - Gabi Dörries ist neue Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbands! Die bisherige Vorsitzende der Fachsparte Schwimmen setzte sich deutlich gegen die ebenfalls zur Wahl angetretenen Konkurrenten durch. Dietmar Schott, Präsident des Hamburger Schwimmverbands, erhielt 42 Stimmen, Vico Kohlat, bisheriger Vizepräsident des DSV, erhielt lediglich eine Stimme.  

Das Ergebnis der Wahl war nach der gemeinsamen Pressemitteilung der größten Schwimmverbände vor ca. einer Woche zwar abzusehen, mit einem derartigen Vertrauensvorschuss hatte aber Gabi Dörries wohl selbst nicht gerechnet. Dabei genießt Sie aufgrund ihrer ruhigen, verbindlichen Art hohe Anerkennung über alle Landesverbände und Fachsparten hinweg. Dass diese sich nicht allein auf die Funktionärsebene bezieht wurde durch die gemeinsame "Selfie-Aktion" von Britta Steffen und Paul Biedermann unterstrichen. Diese präsentierten den Delegierten bereits vor dem Verbandstag zahlreiche Bilder der "Gabi-Unterstützer" und nahmen am Verbandstag teil. Fachspartenübergreifend waren aber auch andere aktuelle und ehemalige Spitzensportler wie beispielsweise Patrick Hausding oder Sarah Poewe extra als Gäste bzw. Delegierte nach Leipzig gereist, um Gabi Dörries zu unterstützen.  

Gabi Dörries löst Dr. Christa Thiel nach 16 Jahren als Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbands ab. In einem beeindruckenden Rückblick lies Thiel die vergangenen 16 Jahre in einer Präsentation Revue passieren. Sie wurde auf dem Verbandstag verdientermaßen zur Ehrenpräsidentin gewählt. Sämtliche Anwesenden konnten sich nicht nur auf dem Verbandstag, sondern über das ganze Wochenende hinweg davon überzeugen, dass scheidende und neue Präsidentin sich gut verstehen und zukünftig gemeinsam für den DSV einsetzen. Die Ehrenpräsidentin wird für den DSV weiterhin als Vizepräsidentin des Europäischen Verbandes LEN tätig sein.  

Das Vertrauen in den Neuanfang wurde durch die weiteren Wahlen unterstrichen. Das "Team Dörries" konnte sich insgesamt mit ähnlich hohen Zustimmungsergebnissen durchsetzen. Neue Vizepräsidentin Finanzen ist die Steuerfachwirtin Andrea Thielenhaus, welche über beste Kontakte zu FINA und LEN verfügt. Zum Vizepräsident Recht wurde der Jurist Clemens Stewing gewählt. Im Amt bestätigt wurde der bisherige Vizepräsident Verbandsentwicklung Wolfgang Hein.   Zum Ende des Verbandstags wurde es noch einmal spannend. Die vom "Team Dörries" lange angekündigte Anschubfinanzierung sorgte zwar noch einmal für Diskussionen und für eine etwas längere "10minütige" Unterbrechung. In der Pause zeichnete sich jedoch schnell ab, dass der gesamte DSV hinter dem neuen Präsidium steht und allen bewusst ist, dass die Finanzen neu geordnet werden müssen. Im Ergebnis einigte sich das Groß der Delegierten mit dem neu gewählten Präsidium auf einen Kompromiss. Für das Jahr 2017 wird der Beitrag des DSV um bis zu 0,50 € erhöht. Nach einem kurzfristig angestrebten Kassensturz werden im Hauptausschuss Anfang 2017 weitere Weichen in finanzieller Hinsicht gestellt, damit die notwendigen Veränderungen im DSV vorangetrieben werden können. Die Delegierten sicherten dem neu gewählten Präsidium hierfür ihre Unterstützung zu.   Bereits einen Tag vor dem Verbandstag zeichnete sich ein gemeinsames Vorgehen der Landesgruppen und -verbände ab. Einstimmig wurde im Ausschuss für Satzungs- und Rechtsfragen die Neufassung der Wettkampfbestimmungen Allgemeiner Teil verabschiedet. Erstmals werden sämtliche Gebührentatbestände in einer Wettkampfgebührenordnung zusammengefasst. Bisherige Regelungen in der Wettkampflizenzordnung wurden in die WB-AT integriert. Diese wurde hierfür vollständig neu strukturiert. Zahlreiche Vorschriften wurden entweder verändert oder ersatzlos gestrichen. So wird beispielsweise ab dem 01.01.2017 für einen Startrechtswechsel keine Freigabebescheinigung des abgebenden Vereins mehr erforderlich sein. Diese sorgte in der Vergangenheit in zahlreichen Fällen für Unstimmigkeiten zwischen den Vereinen.    

VON: M. SCRAGG - VIZEPRÄSIDENT


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