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Mittwoch, 02.11.2016

72. Ordentlicher Verbandstag des Deutschen Schwimm-Verbandes in Leipzig

Deutscher Schwimm-Verband e.V.
Deutscher Schwimm-Verband e.V.

Herkunft ist wichtig – Zukunft ist Pflicht.
Unter diesem Motto wird am kommenden Wochenende (05. und 06. November) der Präsident des Sächsischen Schwimm-Verbandes, Herr Dr. Wolfram Sperling, die Delegierten der 18 Landesverbände zum 72. Ordentlichen Verbandstag im Deutschen Schwimm-Verband in Leipzig willkommen heißen. Der Sächsische Schwimm-Verband hatte auf dem letzten Verbandstag vor vier Jahren in Hamburg das Votum für die Ausrichtung im Freistaat Sachsen erhalten.  
Es dürfte ein interessanter Verbandstag in der Kultur- und Messestadt werden. Dabei gilt es nicht nur Resümee für die letzten vier Jahre zu ziehen, sondern auch die richtigen Weichenstellungen für die Zukunft von annähernd 600.000 Mitgliedern zu treffen. Nach 16 Jahren endet beim Deutschen Schwimm-Verband die Ära Christa Thiel. Die Wiebadenerin tritt am 05. November in der neu eröffneten Leipziger Kongresshalle am Zoo nicht mehr für eine weitere Amtszeit an und ermöglicht so den gebotenen Neuanfang.  
Ein paar Tage vor Beginn steht nun fest, dass es mindestens drei Kandidaten für das Präsidentenamt gibt: Nach Gabi Dörries (Vorsitzende DSV-Fachausschuss Schwimmen) und Vico Kohlat (DSV-Vizepräsident Recht) hat nun mit Dietmar Schott (Vorsitzender des Hamburger Schwimmverbandes) ein dritter Bewerber seinen Hut in den Ring um den höchsten Posten im deutschen Schwimmsport geworfen. Als Favoritin gilt Gabi Dörries, die ihre Kandidatur bereits im Juli bekanntgegeben hatte und mit einem kompletten Präsidiums-Team antritt. Als Hindernis könnte sich der von ihr gestellte Antrag auf eine einmalige „Anschubfinanzierung“ herausstellen. Werden die Landesverbände diesem Wunsch folgen? 
Spannend sicherlich auch die Frage, wie sich der Verband finanziell für die kommenden Jahre aufstellen wird. Es gibt in diesen Tagen viele Ratschläge von allen Seiten. Die Delegierten werden sich mit Schlagwörtern wie „Kürzungen durch Neustrukturierung der Leistungssportförderung“, „Reduzierung der Bundesstützpunkte“ oder „Forderung auf Erhöhung der Eigenbeteiligung“ konzeptionell auseinandersetzen müssen.  
Ein wichtiger Baustein dürfte hier auch der Verbandsentwicklungsprozess sein, auch wenn ein Abschluss zum Verbandstag noch nicht erreicht ist. Auch hier bleibt abzuwarten, welche zusätzlichen Belastungen sich aus diesem Prozess, der in 2012 eingeleitet wurde, in den Folgejahren ergeben werden. ALLE im Deutschen Schwimm-Verband haben in den letzten Jahren erkannt, dass es ein „Weiter so“ nicht geben kann. Die zugrunde liegenden Strukturen müssen selbstkritisch hinterfragt werden. Veränderungsprozesse müssen eingeleitet werden. Der Verband muss sich modernisieren!  
Bereits am Freitag, 04. November, tagen die Mitglieder des Ausschuss für Satzungs- und Rechtsfragen sowie der Hauptausschuss. Die konstituierenden Sitzungen der Fachausschüsse finden am Sonntag ab 10:00 Uhr in der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität statt.
Den Hessischen Schwimm-Verband als Delegierte werden vom Vorstand Dr. Werner Freitag, Stefan Sonnenschein, Michael Scragg, die Fachspartenvorsitzenden Annette Gäßler, Susanne Beyer, Manfred Vater, Robert Collette sowie der Geschäftsführer Thomas Kittel vertreten.

VON: S. SONNENSCHEIN - VIZEPRÄSIDENT


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