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Montag, 29.05.2017

VFS Rödermark wird für inklusive Vereinsarbeit mit Heinz-Lindner-Preis ausgezeichnet

Die Geehrten des VfS Rödermark. Foto: privat
Die Geehrten des VfS Rödermark. Foto: privat

Zum 38. Mal wurde am 17. Mai in Frankfurt in feierlichem Rahmen der Heinz-Lindner-Preis verliehen. In diesem Jahr wurden im Rahmen der von FFH-Moderatorin Julia Nestle moderierten Veranstaltung Vereine ausgezeichnet, die sich für Inklusion von Menschen mit Handicap öff­nen. Erstmals wurde ein Sportentwicklungsthema aufgegriffen. Damit solle auch ein Beitrag geleistet werden, die UN-Behindertenkonvention umzusetzen, betonte der Präsident des Landessportbundes, Dr. Rolf Müller. Die Tatsache, dass es nur 37 Bewer­bun­gen gab, zeige, dass es in unseren Sportvereinen noch weiterer Sensibilisierung und auch Hilfestel­lung der Verbände bedarf, bis Inklusion flächendeckend zur Selbstverständlichkeit wird. Die 37 Be­wer­bungen zeigen aber auch, dass Inklusion als Thema im hessischen Sport an­ge­kom­men ist.
Auch auf diesem Gebiet ist Rödermark ein Leuchtturm. Der VFS Rödermark erhielt den 2. Platz unter den Vereinen bis 500 Mitglieder. Der hessische Innenminister Peter Beuth, Dr. Wolfgang Dippel, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, und LSBH-Präsident Müller überreichten den Preis in Anwesenheit von Dr. Werner Freitag, Präsident des Hessischen Schwimmverbandes. Für den VFS nahm Henny Weber, im Vor­stand für das Thema Behindertensport verantwortlich, gemeinsam mit weiteren Vor­stands­mit­gliedern und Trainern den Preis entgegen.
Der VFS hatte sich mit seinem inklusiven Ange­bot, das auf fünf Säulen fußt, beworben. Im VFS schwimmen Sport­ler/-innen mit Handicap im Wettkampfbereich. Einige von ihnen sind bereits bei hessischen, süddeutschen und deutschen Meisterschaften erfolgreich gestartet. Eine zweite Säule, die besonders VFS-Trainer Thomas Hoppe, der auch Landestrainer des Hessischen Behinder­ten- und Rehabili­tations-Sportverbandes ist, vorantreibt, betrifft ge­mein­same Starts von Schwim­mern/-innen mit und ohne Handicap. Diese Aktivitäten fördern Inklusion und Gemein­schaft. Relativ neu ist die Öffnung des Vereins für Menschen mit Handicap im Breitensport­be­reich. Zunehmend spricht sich aber in Rödermark und Um­ge­bung herum, dass es einen Verein gibt, der aktiv Inklusion auf seine Fahnen geschrieben hat. Schwierig ist das Thema Inklusion nach wie vor oft im Sportunterricht an den Schulen. Hier unterstützt der VFS mit Trainern für die Kinder mit Handicap. Zz. wird ein Kind im Schwimm­unterricht der Nell-Breuning-Schule von VFS-Trainerin Laura v. Soosten-Höllings-Lilge unterstützt, im letzten Halbjahr waren es zwei Kin­der an der Trinkbornschule, die Trainerin Effat Hafizi begleitete. Fünfte und letzte Säule sind Angebote ausschließlich für Kinder und Jugendliche mit Handi­cap wie z.B. der TalentTag 2016.
Durch alle diese Angebote und das konkrete Erleben von Inklusion, bewege sich etwas im Verein, meint Vorsitzende Anne v. Soosten-Höllings. Sportler/-innen ohne Handicap bekä­men durch das Miteinander eine andere Einstellung zum Thema und empfänden den ge­mein­­samen Sport als Bereicherung. Die Bereitschaft bei Trainer/-innen, sich damit au­s­ein­an­der­zusetzen sei ebenfalls gestiegen. Etliche VFS-Trainer seien inzwischen weitergebildet und sie selber sei auch bereits für eine Fortbildung angemeldet, betont die stellvertretende Vor­sitzende und Trainerin Selda Öztürk. 

VON: H. LILGE/HSV GESCHÄFTSSTELLE


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