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Freitag, 03.03.2017

Bericht Wasserball U15-Turnier in Potsdam veröffentlicht

Hessenauswahl U 15. Foto: Sandra Seifert
Hessenauswahl U 15. Foto: Sandra Seifert

Mannschaftsbesprechung. Foto: H. Schykowski
Mannschaftsbesprechung. Foto: H. Schykowski

Hessens U15-Wasserballer mit guter Leistung beim  "Pokal der Sportstadt Potsdam"
In den letzten Jahren trafen sich regelmäßig die U15-Teams der Landesverbände zum Alves-Cup in Hannover, der nach dem U13-"Zwergenpokal" in Chemnitz als zweiter Sichtungstermin für die Wasserballjugend des DSV dient. Dieses Jahr konnte aber keine Wasserzeit gefunden werden, so dass der Alves-Cup abgesagt werden musste. Glücklicherweise erklärten sich die Macher des OSC Potsdam bereit, ein Ersatzturnier zu organisieren, das sie nach 25-jährigem Bestehen der Sportart Wasserball in Potsdam, "Pokal der Sportstadt Potsdam" tauften. Und das vorneweg: sie haben ihre Sache gut gemacht in Potsdam. Am vergangenen Wochenende trafen sich deshalb sieben der stärksten U15-Teams aus den Landesverbänden und zusätzlich die U15-Nationalmannschaft von Polen im Bad am Brauhausberg in Potsdam. Die Schiedsrichter wurden von den teilnehmenden Verbänden gestellt und meisterten ihre Aufgabe sehr gut. Als hessischer Schiedsrichter war Dr. Martin Diehl dabei, der sich - obwohl noch nicht lange aktiv - zusammen mit seinen Kollegen wegen seiner Leistung das Lob des Turnierleiters abholen durfte.
Die Hessenauswahl traf gleich zu Beginn auf die Heimmannschaft des Landesverbandes Brandenburg. Die ist identisch mit der Mannschaft des OSC Potsdam und profitiert von der Sportschule „Friedrich Ludwig Jahn“, an der Wasserball angeboten wird. Neun der Auswahlspieler besuchen die Sportschule.Im Spiel gegen Brandburg agierten die Hessen eigentlich auf Augenhöhe, verpassten aber das erste Viertel und lagen deshalb schnell zurück. Die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen bot noch Luft nach oben und auch die Chancenverwertung war nicht optimal. Die Hessen fingen sich zwar wieder, unterlagen aber schließlich mit 4:7.
Im zweiten Spiel der Hessen traf man auf das favorisierte Team Baden-Württemberg und hielt anfangs nicht schlecht mit. Diesmal zogen aber die Gegner am Ende deutlich davon und Hessen unterlag deutlich mit 3:18. In dieser Höhe war die Niederlage nicht nötig, allerdings war der Gegner aus dem Südwesten der Republik besser abgestimmt und zum Teil schwimmerisch überlegen. Auch hier zeigte sich auf der Hessenseite im Bereich der Chancenverwertung noch Potential nach oben. Das Turnier wurde dann planmäßig unterbrochen von einem DWL-Spiel des OSC Ootsdam gegen die SG Neukölln (15:13), das die Turnierteilnehmer vom Beckenrand aus verfolgten. Ob die Stimmung in der Halle unser Team motiviert hat? Jedenfalls konnten sich die Jugendlichen aus Hessen im dritten Gruppenspiel gegen die U15-Nationalmannschaft von Polen nach großartiger kämpferischer Leistung mit 5:4 behaupten. Hier zeigte sich die gute konditionelle Verfassung des Teams. Damit stand fest, dass man am Sonntag etwas länger schlafen konnte und im Platzierungsspiel um die Mittagszeit gegen Thüringen antreten musste.
Am Sonntag wurden die Platzierungsspiel ausgetragen. Als Siebter konnte sich Polen gegen Sachsen durchsetzen. Trotz verlängerter Nachruhe präsentierten sich die Hessen im Spiel um Platz fünf zunächst nicht so ausgeschlafen. Thüringen konnte das Spiel bis zum 3:3 offenhalten. Der Gegner der hessischen Auswahl bot den schnellen Kontern der Spieler aus Fulda und Darmstadt wenig Raum. Erst in der zweiten Hälfte setzten sich die Hessen durch Tempowasserball mit 8:4 durch und errangen Platz fünf.
Trainer Tomasz Krajcovic zeigte sich mit der Gesamtleistung zufrieden. Zugleich bedankte er sich bei den Eltern, die als Organisatoren, Fahrer und Betreuer die Teilnahme möglich machten. In den Halbfinals setzte sich Nordrhein-Westfalen gegen Brandenburg und Berlin gegen Baden-Württemberg durch. Das Heimteam machte dann im Spiel um Platz drei gegen Baden-Württemberg den Platz auf dem Treppchen klar. Im Finale setzte sich Berlin gegen Nordrhein-Westfalen durch.
Hier die Schlusstabelle:
1. Berlin
2. Nordrhein-Westfalen
3. Brandenburg
4. Baden-Württemberg
5. Hessen
6. Thüringen
7. Polen
8. Sachsen
Für Hessen spielten: Konstantin Wolgin (Tor), Paul Purkl, Constatin Möller, Philipp Purkl, Denis Abdrachmanow, Kilius Brehl, Paul Wiegand, Moritz Schüler (all WF Fulda), Nikolas Diehl, Dennis Ntampakis, Johan Schommartz, Henning Spandick und Per Wagener (WV Darmstadt)Trainer: Tomasz Krajcovic

VON: HEINRICH SCHYKOWSKI - WASSERBALL


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