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Sonntag, 25.Februar.2018

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Montag, 29.01.2018

Bericht Hessische Meisterschaften der langen Strecken Schwimmen 2018 veröffentlicht

WK-Becken in Bergen-Enkheim. Foto: A. Hegemann
WK-Becken in Bergen-Enkheim. Foto: A. Hegemann

Hervorragende Leistungen im „Wechselbad der Temperaturen“
Hessische Meisterschaften Lange Strecken 2018 in Frankfurt Bergen-Enkheim  
Traditionell sind die Hessischen Meisterschaften Lange Strecken der erste größere Wettkampf in Hessen. Diese standen am Wochenende des 20. und 21. Januar 2018 in Frankfurt auf dem Programm. 163 Schwimmerinnen und 164 Schwimmer, Betreuer und Fans aus 41 Vereinen sorgten für ein volles Haus in der Traglufthalle von Bergen-Enkheim. Die ortsansäßigen Wasserfreunde Fechenheim fungierten als hervorragender Ausrichter und sorgten auch für die Verpflegung aller Anwesenden.
Allerdings hatten die Sportler in der Schwimmhalle auch mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. So gab es aufgrund einer unrund laufenden Klimaanlage Temperaturunterschiede von fast zehn Grad. Es wurde immer wieder von 25  auf 33 Grad hochgeheizt, so dass sich manche fast an Temperaturen aus dem Trainingslager erinnern konnten, aus denen sie kürzlich zurückgekommen sind. Waren diese 33 Grad erreicht, wurde wieder auf die ursprünglichen 25 abgekühlt und der Prozess begann von vorne. Aber alle Schwimmerinnen und Schwimmer trotzten diesen Verhältnissen und zeigte durch die Bank weg sehr gute Leistungen. Viele Teilnehmer zeigten, dass sie auf den Langen Strecken zu hause sind und gingen am Wochenende über 800 und 1500m Freistil sowie über 400m Lagen an den Start. Insgesamt konnten 58 Schwimmer/innen aus 24 unterschiedlichen Vereinen einen Hessischen Meistertitel erreichen. 13 Goldmedaillen gingen zum Schwimmclub 1911 aus Wiesbaden, der damit zum erfolgreichsten Verein der Titelkämpfe wurde. Hinzu kamen noch acht Silber- und fünf Bronzemedaillen. Die SG Frankfurt war mit 11 Titeln, 8 zweiten und 8 dritten Plätzen ebenfalls sehr erfolgreich. Auch der SV Gelnhausen konnte aufhorchen lassen und durfte ein halbes Dutzend  Mal das oberste Siegerpodest besteigen. Sechs mal Gold, einmal Silber und viermal Bronze langten für Platz drei im diesjährigen Medaillenspiegel.
Rianne Rosse (2005) vom TV Dillenburg, Jana Schoman (2004) vom SV Gelnhausen schafften es, in ihrer Wertung den Hessischen Jahrgangsmeistertitel zu gewinnen und avancierten zu den erfolgreichsten Teilnehmerinnen. Ihnen gleich tat es auch Richard Braunberger von der SG Frankfurt. Der im Jahre 2000 geborene erzielte ebenfalls drei Titel in der Juniorenwertung und erreichte über jede Strecke auch die schnellste Zeit der Veranstaltung. Hervorzuheben wären hier die 400m Lagen, die er in 4:37,34min absolvierte und mit 679 Punkten die höchste LEN-Punktzahl des Wettkampfes erzielte. Rosalie Kleyboldt (2003) vom SC Wiesbaden machte es ihm bei den Damen nach. Bei ihrem einzigen Start über 400m Lagen bedeuteten 5:04,14min  671 LEN-Punkte.
Bei den  Hessischen Langstreckenmeisterschaften treffen sowohl im Becken als auch im Freiwasser die jüngeren und älteren Schwimmerinnen und Schwimmer aufeinander. So zeigten folglich auch die hessischen Masters herausragende und sensationelle Rennen in den AK 20 aufwärts. So waren Leistungen mit mehr als 700 Masters-Punkten keine Seltenheit. Den Vogel schossen dabei Viktor Keller und Selina Müller aus Wiesbaden ab. Die beiden SCWler starteten das erste Mal in der AK 20. Selina Müllers 9:42,66min über 800m Freistil waren 890 Masters-Punkte. Eine kleine Steigerung erreichte Viktor Keller, dessen 4:48,73min 910 Masters-Punkte über 400m Lagen bedeuteten.    
Hessische Meister Lange Strecken 2018:  
weiblich: Rianne Rose (3), Jana Schoman (3), Shari Asmar (2), Selina Müller (2), Beate Petersen (2), Heike Pleines (2), Angelika Ballerstedt, Lil-Jane Dehmer, Navina Edling, Anna Fehlinger, Annika Fleck, Astrid Hegemann, Jana Hellenschmidt, Sandra Hornig, Konstanze Klemet, Rosalie Kleyboldt, Annina-Leonie Müller, Hannah Plücker, Christine Quadflieg, Anna Rschko, Elena Sophie Schneider, Rebekka Schuldes, Larissa Sina, Anna-Fiona Volz, Rieke Wieczorek, Natalie Wöltinger.   
männlich: Richard Braunberger (3), Adrian Eichler (2), Jon Katzenbach (2), Lennart Plaschke (2), Jonas Reuter (2), Moritz Wrzesiewski (2), Christian Danilov, Luka Dörner, Alexander Eichler, Melvyn Faber-Billot, Peter Fourier, Jannik Fraatz, Leon Geiger, Sebastian Grassewitz, Eric Hausman, Adrian Heise Romero, Uwe Hermann, Martin Hochbrückner, Felix Hofmann, Dirk Janssen, Kevin Javidinejad, Stefan Kattner, Emil Kelberer, Viktor Keller, Florian Luckas, Sebastian Metzler, Thomas Nörrenberg, Gerd Scheibe, Achim Schneider, Rolf Stiel, Ole Tharandt, Wilfried Wackerbarth.

VON: INGMAR ZACHARIAS - BERICHTERSTATTUNG


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