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Freitag, 24.November.2017

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Dienstag, 14.02.2017

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen 2017 - Bericht veröffentlicht

Anfang Februar steht das Team im Mittelpunkt
Deutsche Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen 2017  
Anfang Februar stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der großen sportlichen Veranstaltungen. So stand am ersten Wochenende des zweiten Monats (04./05.02.2017) nicht nur das größte Sportereignis des Jahres, der amerikanische Super Bowl, auf dem Programm, sondern auch die Bundes- und Landesdurchgänge der DMS, den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen 2017. Am zweiten Wochenende (11./12.02.2017) gaben sich dann im Hessischen Schwimmverband die Mannschaften in den Bezirksligen der jeweiligen Schwimm-Bezirke die Klinke in die Hand.
Bei diesem Wettkampf treten Teams der Vereine mit jeweils mindestens sieben Schwimmern an. Durchgeführt werden zwei Abschnitte, in denen jeweils einmal die olympischen Strecken olympischen Strecken (100+200m Schmetterling; 100+200m Rücken; 100+200m Brust; 50, 100, 200, 400 und 1500m Freistil, 200+400m Lagen) geschwommen werden, wobei jeweils nur ein Schwimmer einer Mannschaft die Strecke schwimmt. Allerdings darf jeder Teilnehmer maximal nur viermal ins Wasser gehen darf. Die erzielten Zeiten werden in Punkte umgerechnet die sich an der LEN-Punktetabelle orientieren. Die Summe der erreichten Punkte wird addiert und so ergibt sich nach zwei Abschnitten das Gesamtergebnis und man wird je nach Liga-Zugehörigkeit Deutscher Mannschaftsmeister, steigt in die nächst höhere Liga auf bzw. in die nächst untere ab oder sichert die Klasse ab.
Im Nordrhein-Westfälischen Essen wurde in diesem Jahr der Durchgang der Ersten Bundesliga ausgetragen bei dem sich der Sieger „Deutscher Mannschaftsmeister Schwimmen 2017“ nennen durfte. In dieser Runde wird generell anstatt nicht in zwei Abschnitten sondern in drei Abschnitten geschwommen. Aus hessischer Sicht nahm dieses Jahr die Damen- und Herren-Mannschaft am Kampf um die Meisterschaft teil. Am Ende wurde es bei den Damen mit 26474 Punkten ein guter 6. Platz. Die Herren der SGF schafften mit 26369 Punkten mit Rang 5 ebenfalls einen Platz im oberen Mittelfeld. Deutscher Meister und den symbolischen Meistergürtel wurde bei den Damen und bei den Herren jeweils die Mannschaft vom SV Würzburg 05, die sich dank der Unterstützung einiger ausländischer Top-Schwimmerinnen und Schwimmer (u.a. der Ungarin Zsuzsanna Jakabos) souverän den Titel sichern konnten.
Der DMS-Durchgang der 2. Bundesliga Süd wurde im württembergischen Schwäbisch-Gmünd ausgetragen. Dort gingen aus Hessen insgesamt sieben Mannschaften ins Becken. Bei den Männern konnten die Darmstädter, angeführt von Welt- und Europameister Marco Koch, der auch über seine Paradestrecke 200m Brust antrat, mit 17513 Punkten den Sieg einfahren und dürfen nächstes Jahr einen Angriff auf die Deutsche Meisterschaft starten. Viel Pech hatten dieses Jahr die Damen und Männer aus der Landeshauptstadt. Die SCWler wurden in Schwäbisch-Gmünd zwar bei den Damen mit 16756 Punkten Erster und bei den Männern mit 16457 erzielten Punkten Zweiter, allerdings in der Gesamtwertung aller 2. Ligisten jeweils dritter und verpassten ganz knapp den Sprung in die 1. Bundesliga. Bei den Damen konnten die Darmstädterinnen vom DSW konnten nach 16625 Punkten in das Siegerpodest besteigen und die Süd-Staffel als Dritter beenden. Top-Platzierungen holten auch der Hofheimer SC (15910 Punkte) auf Platz fünf und der EOSC Offenbach (15380 Punkten) auf Platz sieben. Bei den Männern konnte der EOSC Offenbach mit 15518 Punkten ebenfalls mit Platz sechs aufhorchen lassen.
Die Runde der Oberliga Hessen wurde in diesem Jahr am Samstag, den 04. Februar in der Barbarossa-Stadt Gelnhausen ausgeschwommen. Diese wurde vom heimischen SV Gelnhausen wie immer souverän und  super ausgerichtet. Auch konnten die Gastgeber hier ihren Heimvorteil nutzen und bei den Frauen und bei den Männern das oberste Siegerpodest betreten. Ob es allerdings für den Aufstieg in die 2. Bundesliga reichen wird, entscheidet sich erst am dritten Februar-Wochenende, wenn die Landesausscheidungen in Rheinland-Pfalz ausstehen. Zur Zeit stehen die Männer und Frauen der Barbarossastädter an zweiter Stelle, welcher noch zum Gang in die nächst höhere Klasse reichen würde. Die Herrenmannschaft konnte sich im heimischen Hallenbad dabei  standesgemäß auf die Dienste vom Deutschen Meister über 200m Schmetterling, Alexander Kunert, verlassen. Kunert konnte  wichtige Punkte zu den insgesamt 14784 Punkten einfahren. Zweiter bei den Herren wurde das Team vom SCW Eschborn (14361 Punkte) vor der 2. Mannschaft der SG Frankfurt (13707 Punkte). Leider hat es in Gelnhausen für den WSV Delphin Großauheim (10298 Punkte) nicht gereicht, die Klasse zu halten und man muss nächstes Jahr in der Landesliga an den Start gehen. Begleitet werden sie vom TV Wetzlar, die bei den Herren mit zwei Mannschaften vertreten waren. Die zweite Mannschaft des TVW holte insgesamt 8691 Punkte, die nicht für den Klassenerhalt reichten. Dies hat zur Folge, dass die Jungs von Wetzlar 2 nach einem Jahr wieder absteigen mussten und im kommenden wieder um die Rückkehr in die OL kämpfen werden. Bei den Damen konnte wie bei den Männern der SCW Eschborn mit 14168 Punkten hinter den Gelnhäuserinnen (14808 Punkte) Platz zwei erringen. Dritter wurde das Team vom DSW 12 Darmstadt 2 mit 13316 Punkten. Mit Platz 11 und 12 und damit auch absteigen mussten die Teams der Wasserfreunde Fulda (11791 Punkte) und des SV Delphin Wiesbaden (11519 Punkte).
Einen Tag später, am Sonntag, den 05. Februar 2017 ermittelte die Landesliga Hessen in der Schwimmhalle des Aquamar in Marburg ihre Sieger. Die Veranstaltung wurde durch den heimischen VfL Marburg ausgerichtet, die auch in der Frauen-Konkurrenz an den Start gingen. Dieser Durchgang wurde wie die anderen jeweils DMS-Ligen in zwei Läufen pro Wettkampf ausgetragen. Bei den Damen holte sich die Dritte Mannschaft der DSW Darmstadt mit 11502 Punkten den Siegerpokal ab und darf wie die TSG 1846 Darmstadt in der Oberliga Hessen antreten. Bei der TSG reichten 11066 Punkte für Platz zwei und zum Aufstieg. Dritter wurde die Dritte Mannschaft des SC Wiesbaden mit 10945 Punkten. Den Gang in die Bezirksliga West muss 2018 der VfL 1860 Marburg antreten. 9465 Punkte reichten für die Gastgeberinnen nur für Platz 11 und nicht für den Verbleib in der Liga. Auch das Damen-Team der Wasserfreunde Fechenheim beehrt im kommenden Jahr die Bezirksliga mit ihrer Anwesenheit. Mit 9152 Punkten sprang am Ende leider nur Platz 12 heraus. Die Herren-Konkurrenz in Marburg konnten die Wasserfreunde Fulda mit 12116 Punkten für sich entscheiden. Nach einem kurzen Gastspiel in der Landesliga heißt es für sie im nächsten Jahr wieder: Oberliga Hessen, Fulda ist dabei. Gleiches gilt für die Dritte Mannschaft vom SC Wiesbaden die mit 11709 Punkten Platz zwei holten. Der EOSC Offenbach 2 gesellte sich nach erreichten 11192 Punkten bei der Siegerehrung zu den beiden Teams und nahm den Pokal für Platz drei entgegen. Absteigen aus der Landesliga musste bei den Männern der TV Dillenburg, die in Marburg nicht antraten und somit als Absteiger feststanden. Auch der Kasseler SV (8824 Punkte) muss nächstes Jahr den Gang in die Bezirksliga antreten.
Eine Woche später, am Wochenende des 11. und 12. Februar hieß es für die Teams der Bezirksligen „DMS-Time“ 2017. Insgesamt nahmen aus den Bezirken Nord, Süd, West und Mitte bei den Frauen 45 Mannschaften und bei den Herren 33 Mannschaften teil. Am quantitativ stärksten vertreten war traditionell der Bezirk Mitte, was dazu führte das an zwei Standorten geschwommen werden musste. Im Riedbad in Frankfurt-Bergen Enkheim, sprangen sieben weilbliche und fünf männliche Teams ins Wasser. Auch im Hanauer Stadtteil Großauheim wurde geschwommen. Hier waren insgesamt elf Mannschaften im Lindenaubad am Start (fünf weibliche und sechs männliche). Der Schwimmbezirk Nord trug seine DMS im Terrano Hallenbad in Gudensberg, die die heimische SG ausrichtete. Aus dem Norden waren hier sechs weibliche und drei männliche Vereine am Start. Im Westen gab es auch etwas Neues. So ermittelten in Marburg sieben Damen- und sieben Herrenmannschaften ihre Bezirks-DMS-Meister. Der VfL fungierte, wie bereits eine Woche zuvor in der Landesliga, als Ausrichter. Ganz in den Süden, quasi an die unterste Grenze von Hessen, mussten die Vereine des Bezirks Süd reisen. Der Viernheimer SV war Gastgeber für elf weibliche und acht männliche Teams, die sich auf die Bezirksliga Süd I und II verteilen. Am Ende des Wochenendes konnten 78 Mannschaften auf einen schönen Mannschaftswettkampf zurückschauen. Am meisten Grund zum Jubeln hatte bei den Damen die SG Weiterstadt, die von allen Mannschaften mit 12454 Punkten Platz eins holten. Gefolgt wurden sie vom TV 1862 Langen mit 11830 Punkten und dem SV Poseidon Limburg mit 10773. Diese drei Mannschaften dürfen nächstes Jahr in der Landesliga Hessen ins Wasser springen. Bei den Männern durchbrach der TV Wetzlar III mit 10556 Punkten als einziger die 10000er Marke und darf sich in diesem Jahr „Bezirks-DMS-Meister“ nennen. Sie steigen wie der VFS Rödermark (9899 Punkte) in die nächsthöhere Liga auf.
Alles in allem können alle Teams auf ein schönes Team-Event zurückblicken und schon jetzt für die kommende DMS im Jahre 2018 trainieren. Der Dank gilt vor allem an die Ausrichter der Durchgänge, vor allem für Verpflegung der einzelnen Kampfrichter  und die Organisation rund um den Wettkampf.  

VON: INGMAR ZACHARIAS - BERICHTERSTATTUNG


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