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Dienstag, 21.November.2017

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Mittwoch, 13.04.2016

„Belek´scher Kreisel“ mit dem Rosaroten Panther - Stützpunkttrainingslager in Belek

Wie jedes Jahr zu Ostern machen sich Verbands- und Vereinstrainingsgruppen der gesamten Republik auf den Weg fernab der Heimat in Trainingslagern die zweite Saisonhälfte vorzubereiten. Das galt auch in diesem Jahr für die Sportlerinnen und Sportler der fünf Vereine (SC Wiesbaden, SG ACT/ Baunatal, SG Weiterstadt, SG Wetterau, SSV Leutzsch), die sich dem Trainingslager des HSV-Stützpunktes Wiesbaden in Belek angeschlossen hatten.

Stützpunktleiter Oliver Großmann versammelte mit Rebekka Schuldes (SG Wetterau), Martin Lobstedt (Hessischer Schwimm-Verband) und Carsten Simmes (CSI-Sportakademie) ein Trainerteam um sich, das sich sehr gut ergänzte und in dem jeder seine Stärken im jeweiligen Einsatzbereich optimal einbringen konnte. So teilten sich Oliver Großmann und Carsten Simmes Arbeit und Verantwortung bei den „Großen“, deren Training in erster Linie auf die kommenden Deutschen Meisterschaften mit Olympia- bzw. Jugend-Europameisterschafts-Qualifikation ausgerichtet war. Carsten Simmes kam hier vor allem die Verantwortung für die athletische Vorbereitung zu, aber auch am Beckenrand wusste er Akzente zu setzen. Für den Nachwuchs, um den sich Rebekka Schuldes und Martin Lobstedt kümmerten, hieß es zunächst mal Grundlagenarbeit im Wasser und an Land mit dem Ziel Deutsche Jahrgangsmeisterschaften. Darüber hinaus wurden aber auch Trainingsgruppen-übergreifende Projekte durchgeführt. Nach der Vorgabe von Carsten Simmes gab es für die gesamte Gruppe die Aufgabe alle Sportlerinnen und Sportler - unter der Einhaltung sehr eng gesteckter Regeln - von einer Seite eines „Spinnennetzes“ auf die andere zu befördern. Einige Eindrücke, wie diese Aufgabe gelöst wurde, können hier im Video betrachtet werden (LINK).
Eine weitere Aufgabe war es einen Haka, also einen rituellen Tanz, der auf die Ureinwohner Neuseelands zurückgeht, für das Hessische Team zu gestalten. Anschauungsmaterial zum Ergebnis dieses kreativen Prozesses findet sich hier: LINK . Und schließlich gab es - wie in jedem Jahr - auch in diesem ein Event für alle vor Ort befindlichen Trainingsgruppen. Für die Teilnahme am „DominoDay“ konnten nach inoffiziellen Schätzungen über 150 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 10 Mannschaften gewonnen werden LINK.  

Abgesehen vom Zusammenhalt innerhalb des Teams, der durch solche Maßnahmen noch weiter gefördert wurde, wiesen die Teilnehmer eine vorbildliche Einstellung auf, was sich darin zeigte, dass z.B. bei der Nachwuchsgruppe alle immer pünktlich und gut vorbereitet zum Training erschienen, und auch bei den durchgeführten Tests immer wieder positiv überraschen konnten. Das Landtraining wurde in allen Gruppen sehr abwechslungsreich gestaltet; hier standen neben dem Erlernen der korrekten Ausführung von Kniebeugen, Liegestützen und Klimmzügen auch Lockerung und Dehnung, Sprungkraft, Sprint- und Reaktionsschnelligkeit sowie Kräftigung der Rumpfmuskulatur und natürlich auch der klassische Dauerlauf auf dem Programm. Bei Letzterem zeigte sich v.a. die Nachwuchsgruppe von ihrer kreativen Seite und belegte – unbewusst – dass ihre kulturellen Wurzeln – wie auch die ihres Trainers - im Vorabend-Programm des Deutschen Kinderfernsehens lagen. So wurden in den Pausen zwischen den Überholvorgängen beim „Belek´schen Kreisel“ im Laufrhythmus gefragt, wer denn an der Uhr gedreht habe, und ob es wirklich schon so spät sei, was sicherlich zur Verkürzung der gefühlten Laufzeit beitrug.  

Das Einzige, was in diesem Trainingslager nicht erfolgreich umgesetzt werden konnte, war der Versuch einen der Trainer mittels eines fingierten Schriftstücks in den April zu schicken. Leider lief auch der Konter des Trainers ins Leere. Hierfür entschädigte aber die aktive Teilnahme einiger vergesslicher Sportler an der Kinder-Mini-Disco im Rahmen des „Workout-of-the-Day“-Programms. Karrieren in Wirtschaft, Politik und Show-Business werden durch die Verwahrung der Videoaufzeichnungen an einem sicheren Ort geschützt.  

Abschließend kann für alle Trainer und Aktive dieses Trainingslagers festgehalten werden, dass gemäß der Ankündigung der bereits erwähnten Zeichentrick-Figur der Tag der Abreise noch nicht „alle Tage“ war. Wir kommen wieder – keine Frage!!!

VON: MARTIN LOBSTEDT - HSV LANDESTRAINER NACHWUCHS


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