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Freitag, 03.06.2016

Bericht Masters EM Schwimmen 2016 veröffentlicht

3-fach Sieger S. Razeto. Foto: A. Hegemann
3-fach Sieger S. Razeto. Foto: A. Hegemann

B. Räthe-Penno in London. Foto: A. Hegemann
B. Räthe-Penno in London. Foto: A. Hegemann

Masters EM in London 25.-29.05.2016  
Über 10.000 Masters hatten sich für die EM angemeldet. So viele waren es noch nie. London ist halt immer wieder eine Reise wert und alle wollten auch im Olympischen Becken von 2012 schwimmen. Das war leider wegen der sehr großen Meldezahl nicht möglich. Deshalb wurde kurzerhand das Einschwimmbecken (8x50m) mit zum Wettkampfbecken und die Starts pro Teilnehmer auf 3 reduziert. Aber das alles reichte nicht aus, um über die Massen der Sportler, deren Familien und Freunde Herr zu werden. Deshalb wurden zusätzlich noch ganz strikte Einlasskriterien erfunden und durch Bodyguards überwacht. Im Internet wurde veröffentlicht, wann die Sportler in die Halle durften. Doch dieses Zeitfenster wurde außer am Morgen nie eingehalten. So mussten alle draußen warten und sich anstellen. Gut, dass es nicht geregnet hat, denn ein Zelt oder so etwas gab es nicht. Wenn man dann endlich mal drin war, war auch das Einschwimmen stark reglementiert, 10 Minuten, mehr gab es nicht, denn es gab ja kein Einschwimmbecken mehr. Alles kam aber noch schlimmer, denn im Pool 2 (eigentlich das Einschwimmbecken) waren keine Zuschauer zugelassen, denn um das Becken herum war kein Platz. So standen nur die Kampfrichter draußen und sonst niemand. Einzig und alleine wurde die Rennen auf einer großen Leinwand im Hauptbecken (Pool 1) übertragen oder man konnte sie im Internet verfolgen. Allerdings gab es hier auch immer wieder Übertragungsfehler. War schon eine echt komische Erfahrung so unter der Ausschluss der Öffentlichkeit zu schwimmen! Und bitte nicht noch mal…
Angehörige und Freunde oder wenn man selbst mal nur zuschauen wollte, dann musste man ordentlich Geduld mitbringen, denn hier wurde nur eine begrenzte Zahl eingelassen. So bildeten sich auch hier lange Warteschlangen.
Froh konnte jeder sein, der morgens die ersten Rennen schwamm. Da war noch alles pünktlich und relativ relaxt. Sobald die 50m Strecken anfingen, war das Chaos und Hektik perfekt. An manchen Tagen war man 2 Stunden hinter dem Zeitplan, so dass manche Staffel erst gegen Mitternacht ins Wasser sprang. Das alles war wirklich nicht europameisterschaftswürdig!
Trotzdem haben die Hessischen Masters sich bestens geschlagen und sehr gute Leistungen gezeigt. Allen voran Stefano Razeto vom EOSC Offenbach. Er startete 3 Mal und wurde jeweils in hervorragenden Zeiten Europameister in der AK 30! Einen weiteren Europameistertitel erkämpfte sich Heike Höler von der SG Frankfurt über 50m Schmetterling.  Ihre Vereinskameradin Antje Auhl  beherrschte ebenfalls diese Strecke und siegte souverän.  
Hier die Treppchenplätze im Einzelnen:  
Stefano Rezeto, AK 30, EOSC Offenbach Platz 1 über 50m Schmetterling in 0:24,67, Platz 1 über 50m Freistil in 0:23,60, Platz 1 über 100m Freistil in 0:51,87  
Heike Höler, AK 80, SG Frankfurt Platz 1 über 50m Schmetterling in 0:57,98, Platz 3 über 50m Rücken in 0:57,08, Platz 3 über 100m Rücken in 2:09,58  
Antje Auhl, AK 40, SG Frankfurt Platz 1 über 50m Schmetterling in 0:31,09, Platz 3 über 100m Schmetterling in 1:09,39  
Annerose Trobisch, AK 65, SG Frankfurt Platz 2 über 200m Brust in 3:41,22, Platz 2 über 50m Brust in 0:42,98, Platz 3 über 100m Brust in 1:38,07  
Vioal Oertel, AK 40, SG Dreieich Platz 2 über 200m Schmetterling in 2:39,54  
Ute Landsiedel, AK 65, Bad Homburger SC Platz 3 über 100m Freistil in 1:22,49  
Kerstin Uhlig, AK 55, SG Wetterau Platz 3 über 50m Brust in 0:39,86  
Alle Ergebnisse können unter euroaquatics2016.london/masters/  abgerufen werden.

VON: ASTRID HEGEMANN - MASTERS


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