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Donnerstag, 23.November.2017

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Mittwoch, 14.12.2016

Bericht Jugendländerkampf Schwimmen 2016 Hessen-Bayern-Österreich veröffentlicht

Das HSV Team 2016. Foto: S. Sonnenschein
Das HSV Team 2016. Foto: S. Sonnenschein

Erfolgreiche HSV-Mädchen. Foto: S. Sheth
Erfolgreiche HSV-Mädchen. Foto: S. Sheth

Starkes Auftreten der HSV-Auswahlmannschaft in Bayreuth  
Vom 09. bis zum 11. Dezember 2016 fand der traditionelle Ländervergleichskampf zwischen Österreich, Bayern und Hessen in der 19. Auflage statt. Dieses Jahr wurde die Veranstaltung vom Bayrischen Schwimmverband in Bayreuth ausgerichtet. Nominiert werden durften Schwimmerinnen der Jahrgänge 2001 und jünger, sowie Schwimmer der Jahrgänge 2000 und jünger. Ausgetragen wurde der Wettkampf über alle olympischen Strecken. Dabei darf jede Mannschaft zwei zu wertende Sportler melden, sowie beliebig viele Aktive die außerhalb der Wertung starten können. Somit werden insgesamt sechs Schwimmer (zwei aus jedem Schwimmverband) gewertet, bei denen der erste Platz 7 Punkte erhält, der zweit platzierte bekommt 5 Punkte, für den dritten Platz werden 4 Punkte angerechnet, usw. Zu den Staffelwettbewerben durfte jedes Team eine Mannschaft melden, wobei die Siegermannschaft 14 Punkte, die zweite Mannschaft 10 Punkte und die drittplatzierte Mannschaft 8 Punkte erringen konnte. Die Wertung fand in drei Kategorien statt: Gesamtwertung Damen, Gesamtwertung Herren und Gesamtwertung Mix.
Die Herrenmannschaft (oben, von links nach rechts) trat mit den Schwimmern Moritz Kolenbrander (Hofheimer SC), Philipp Karpov (SC Wiesbaden), Adrian Darius Wilhelm (SG Wetterau), Linus Diessner (SG Frankfurt), Richard Braunberger(SG Frankfurt), Sebastian Pierre-Louis (SG Frankfurt), Lucas Matzerath (SG Frankfurt), Gavin Grenzemann (SG/ACT Baunatal), Danny Schmidt (Wfr. Fulda) und Hubert Szablowski (DSW Darmstadt) an.
Die Damenmannschaft (unten, von links nach rechts) setzte sich aus den folgenden neun nominierten Schwimmerinnen zusammen: Diana Golocha (Kasseler SV), Raffaella Golocha (Kasseler SV), Anna Fehlinger (SG Frankfurt), Anna Elendt (DSW Darmstadt), Anna Reschko (Erster Offenbacher SC), Annina-Leonie Müller (Erster Offenbacher SC), Hannah Plücker (Erster Offenbacher SC), Marlene Hirschberg (DSW Darmstadt) und Barbara Schaal (SV Gelnhausen).
Zur Teilnahme an diesem Ereignis trafen sich am Freitagmittag (09.12.2016) die Sportler, Kampfrichter und Trainer des Hessischen Schwimmverbandes am Landessportbund Hessen in Frankfurt. Nach ca. vier Stunden Busfahrt und dem Beziehen der Zimmer fand noch vor dem Essen eine kurze Trainingseinheit. Nach dem Essen gab es eine kurze Mannschaftsbesprechung zwischen den 19 Sportlern unter der Leitung von Landestrainerin Hessens Shila Sheth (Foto: unten, 1. v.l.), sowie den nominierten Vereinstrainern Thomas Rother (SG Frankfurt, Foto: unten, 2. v.r.) und Christian Dittmar (Kasseler SV, Foto: unten, 1. v.r.). Als besondere Motivation übermittelte die Landestrainerin eine Video-Botschaft von der Kurzbahn-WM in Windsor (Kanada) von Marco Koch und Reva Foos direkt an die HSV-Sportler mit den besten Grüßen und Daumen drücken für den anstehenden Länderkampf.
Am Freitag reiste auch ein Teil des Vorstand der HSV an, welcher durch die Herren Dr. Werner Freitag (Foto: oben, 1. v.l.), Stefan Sonnenschein und Michael Scragg (Foto: unten, 2. v.l.) vertreten wurde. So gab es einen weiteren kleinen Motivationsschub für die Sportler, die natürlich dem Vorstand ihre bestmöglichen Leistungen präsentieren wollten. Eine große Hilfe waren auch Dominik Plamper und Steffen Hallenberger die als Kampfrichter unter der Leitung von Heinz Emmerich (stellv. Kampfrichterobmann des HSV) den Wettkampf ermöglichten. Nach dem Einschwimmen startete der Wettkampf mit einem Einmarsch der drei Mannschaften aus Österreich, Hessen und Bayern, bei der die HSV-Sportler bereits durch eine einzigartige Performance hervorstachen-nämlich durch eine Mannequin Challenge. Mitten im Einmarsch änderte sich plötzlich die Musik und alle HSV-Sportler blieben stehen, wodurch ein Standbild erzeugt wurde bei welchem die Sportler wie Puppen aussahen. Im Wasser waren es allerdings die Bayern, die nach einigen furiosen Rennen - vor allem bei den Männern - herausragende Leistungen zeigten. Doch auch die hessischen Teams konnten durch gute Leistungen überzeugen und lagen nach dem ersten Abschnitt in allen drei Wertungen auf dem zweiten Platz.
Am Samstagnachmittag erfolgte dann die Durchführung des 2. Veranstaltungsabschnittes, bei dem die Bayern zwar bei den Männern ihren Vorsprung ausbauen konnten, die Damenmannschaft des HSV aber bis auf einen Punkt Rückstand auf die bayrischen Damen aufschließen konnten. Mit jeweils nur geringen Vorsprüngen der Hessen vor den Österreichern bahnte sich also bereits ein spannender letzter Abschnitt am Sonntagvormittag an.
Am Sonntagvormittag (11.12.2016) kam es schlussendlich zum Showdown bei den Frauen. Während bei den Männern die Bayern uneinholbar waren, kämpften die Männer um den zweiten Platz, auf welchem sie sich letztlich sicher etablieren konnten. Der Damenmannschaft des HSV gelang es - entgegen jeglicher Vorstellungen - um den Sieg mitzuschwimmen. Im letzten Abschnitt der Veranstaltung schafften es die Schwimmerinnen des HSV tatsächlich die Bayern noch zu überholen und damit den Pokal zu gewinnen. In der Mixed-Gesamtwertung reichte es ebenfalls zum zweiten Platz und somit zu einem sehr erfolgreichen Wochenende für die hessischen Schwimmer. Sicherlich war auch ein ganz wichtiger Faktor für diesen Erfolg die gute Stimmung außerhalb des Wassers. Mit ihren Worten und Taten sorgten die beiden Teamführer Barbara Schaal und Linus Diessner für eine disziplinierte und gut gelaunte Mannschaft. Ebenfalls für eine gute Stimmung sorgte Heinz Emmerich mit seinen Geschichten und seiner charmanten Art. Natürlich waren auch die Trainer enorm wichtig für die Stimmung und Motivation im Team, sodass auch ein enttäuschter Sportler mit Zuspruch wieder mental stark und bereit für das nächste Rennen war. Für ein Training der Lachmuskeln sorgten in nahezu jeder Situation Sportler wie Lucas Matzerath und Annina Leonie Müller, wodurch sich als Fazit festhalten lässt, dass die Auswahlmannschaft des HSV in Sachen Disziplin, mentaler Stärke und guter Stimmung den anderen Verbänden weit überlegen war und alle Beteiligten sichtlich Spaß an diesem Wochenende hatten was auch im Leistungssport ein ganz wichtiges Element des Erfolges ist.

VON: CHRISTIAN DITTMAR - KASSELER SV


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