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Montag, 12.12.2016

Bericht Hessiche Kurzbahn-Jahrgangsmeisterschaften in Wiesbaden 2016 veröffentlicht

Marian Gerth mit Deutschem Altersklassenrekord im Kleinfeldchen  
Hessiche Kurzbahn-Jahrgangsmeisterschaften in Wiesbaden  
Am Wochenende des 3. und 4. Dezember fanden im Wiesbadener Hallenbad Kleinfeldchen die Hessischen Kurzbahn-Jahrgangsmeisterschaften 2016 statt, für viele der letzte Höhepunkt des Jahres. Der SC Wiesbaden fungierte als Ausrichter und organisierte eine super Veranstaltung, bei der sich jeder Teilnehmer wohl fühlen konnte. Die 139 Schwimmerinnen des Jahrgangs 2004 bis 2006 und 233 Schwimmer des Jahrgangs 2002 bis 2006 fanden im Kleinfeldchen perfekte Bedingungen vor. So gibt es dort zwei 25m-Schwimmbecken, von denen bei den diesjährigen Meisterschaften eines für den Wettkampf, das andere für das Ein- und Ausschwimmen genutzt werden konnte. Auch Prominenz stattete dem Wettkampf einen Besuch ab. Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Sven Gerich sprach zu Beginn ein paar Grußworte. Team-Weltmeister 2015 im Freiwasserschwimmen Christian Reichert war ebenfalls am Samstag zu Gast und ließ es sich nicht nehmen, die Siegerehrung durchzuführen.
Am häufigsten durften die Jungs und Mädchen des gastgebenden SC Wiesbaden 1911 bei der Ehrung teilnehmen. So konnten diese insgesamt 20mal auf der obersten Stufe Platz nehmen und die Goldmedaille in Empfang nehmen. Hinzu kamen 19 silberne und 17 bronzene Medaillen. Ebenfalls 20 mal Gold konnte die Mannschaft vom TV Dillenburg mit in die Oranierstadt nehmen, außerdem jeweils einmal Silber und einmal Bronze. Elf Siege konnten mit dem DSW Darmstadt, dem TV Wetzlar und dem WSV Großkrotzenburg gleich drei Mannschaften feiern. Den dritten Platz im Medaillenspiegel sicherte sich aber mit elf zweiten Plätzen und zwölf dritten Plätzen der DSW.
Herausragend bei den Mädchen war in Wiesbaden die 2004-geborene Chiara Klein aus Dillenburg, die bei acht Einzelstarts alle acht im Jahrgang gewinnen konnte. Allerdings stand ihr ihr Teamkameradin Rianne Rosse, Jg. 2005 in nichts nach und holte sieben Jahrgangstitel. Lara Mrozinski vom TV Langen konnte mit fünf Einzelrennen und zwei Mehrkampfsiege ebenfalls sieben Medaillen hamstern.
Bei den Jungs stach Marian Gerth vom TV Wetzlar aus der Masse hervor. Marian konnte im Jahrgang 2004 nicht nur sieben Goldmedaillen mit nach Mittelhessen nehmen, er sorgte auch für den Paukenschlag der diesjährigen Jahrgangstitelkämpfe. Am Sonntag Morgen schwamm er in phänomenalen 2:18,00 min über 200m Schmetterling einen neuen Deutschen Altersklassenrekord. Moritz Epner (2003) vom gastgebenden SCW konnte auch sieben mal das Siegerpodest auf der höchsten Stufe betreten. Hinzu kam sein Erfolg im Brust-Mehrkampf. Jakob Werner (2006, DSW Darmstadt) 5*Gold, 1*Silber und 2 Mehrkampfsiege und Karl Kratz (2005, WSV Großkrotzenburg) mit 5*Gold und 1 Mehrkampfsieg können auf erfolgreiche  Meisterschaften zurückblicken.
Auch zwei Mixed-Staffeln wurden im  Kleinfeldchen geschwommen. Über die 4*50m Freistil konnte in der Wertungsklasse A die SG Frankfurt als erstes anschlagen, in der Wertungsklasse B war dies der WSV Großkrotzenburg. Auf der Lagenstaffel über 4*50m konnte die SG Frankfurt ihren Sieg in der WKl A wiederholen. In der WKl B konnte der SC Wiesbaden den Heimvorteil ausnutzen und den Sieg erringen.
Das bei den hessischen Jahrgangsmeisterschaften wird allerdings nicht nur geschwommen. So gab es in diesem Jahr ein kleines durch die Schwimmjugend Hessen organisiertes Rahmenprogramm. Passend zur Weihnachtszeit wurden Plätzchen mit Zuckerguss, Gummibärchen und Schokolinsen verziert. Ein kleiner Wettbewerb um das schönste Plätzchen entstand. Aber natürlich hielten diese Kunstewerke oft nicht lange. Viele wurden bald darauf verputzt, an den Weihnachtsbaum gehängt oder an Angehörige verschenkt. Auch gab es im Hallenbad für interessierte Sportler einen kleinen Crashkurs in der Trendsportart „SpeedStack“. Dabei geht es darum in möglichst kurzer Zeit möglichst schnell einen Turm aus Bechern auf und wieder abzubauen. Auch hier zeigten einige sehr viel Talent und überlegen vielleicht während der Weihnachtspause ob vielleicht  eine Karriere als „SpeedStacker“ neben dem Schwimmen möglich wäre.

VON: INGMAR ZACHARIAS - BERICHTERSTATTUNG


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