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Montag, 28.11.2016

Bericht Deutsche Kurzbahnmeisterschaften Schwimmen 2016 veröffentlicht

Trainer A. Kreisel u. R. Foos. Foto: S. Sheth
Trainer A. Kreisel u. R. Foos. Foto: S. Sheth

Marco Koch setzt mit Weltrekord den für die Hessen erfolgreichen DKM die Krone auf   
Nach einem Jahrzehnt Deutscher Kurzbahnmeisterschaften in NRW begaben sich dieses Jahr im Vergleich zu den Vorjahren nur wenig Schwimmer vom 17.-20. November zur neuen Austragungsstätte in Berlin, obwohl das Becken dort als schnelles Becken bekannt ist. Ein Grund hierfür dürfte sein, dass nach den Olympischen Spielen die Luft bei vielen Athleten raus ist und teils andere Dinge wie Studium oder Beruf im Fokus stehen. Auch aus Hessen fehlten hochkarätige Schwimmer, wie Olympiateilnehmerin Sarah Köhler von der SG Frankfurt, die Verpflichtungen bei der Bundeswehr hatte. Auch Jan-Philip Glania (SG Frankfurt) und sein Trainingspartner Philipp Forster (SG Frankfurt) blieben Berlin fern, da sich beide nach den Olympischen Spielen bzw. Europameisterschaften nun wieder auf ihr Studium konzentrieren.
Dennoch waren die DKM für die Hessen äußerst erfolgreich. Insbesondere der DSW Darmstadt stach mit herausragenden Leistungen hervor. An erster Stelle natürlich Marco Koch, der am letzten Tag der Meisterschaften über seine Paradestrecke 200m Brust Weltrekord in 2:00,44 schwamm, nachdem er zuvor schon die Titel über 100m Brust in 0:56,75 mit Deutschem Rekord und 50m Brust in 0:26,73 holte. Seine Vereinskollegin Reva Foos brillierte über die Krauldistanzen. Sie sicherte sich über 200m Freistil in 1:56,25 den Titel und die Nominierung für die WM in Windsor (Kanada). Reva erschwamm einen Medaillensatz, da sie sich über 100m Freistil die Silber und über 400m Freistil die Bronzemedaille sicherte. Eine sehr starke Perfomance der HSV-Kader Athletin aus Darmstadt! Ebenfalls über eine Bronzemedaille freute sich Vereinskollege Julius Flohr über 200m Lagen. Die Darmstädter Staffeln waren auf 4*50m Lagen der Männer (Lukas Löwel, Marco Koch, Jan Fährmann und Julius Flohr) und 4*50m Lagen mix (Lukas Löwel, Marco Koch,Selina Celar und Reva Foos) unschlagbar und fischten 2 Titel aus dem Berliner Becken. Die Damen belegten über die 4x50m Lagen in der Besetzung mit Marlene Hirschberg, Anna Elendt, Bettina Fuhr und Reva Foos einen tollen zweiten Platz.Sehr erfreulich aus hessischer Sicht ist, dass Marco Koch das Team bei der Kurzbahn WM in Windsor anführen wird und Reva und Trainer Alexander Kreisel ebenfalls nach Kanada fliegen werden.
Viele andere hessische Schwimmerinnen und Schwimmer schafften den Einzug ins A-Finale und unterstrichen die hervorragende Arbeit der Trainer und die exzellente Leistungsfähigkeit der Athletinnen und Athleten. Rückenspezialistin Jenny Mensing vom SC Wiesbaden dominierte die 200m Strecke in 2:05,04 und holte dazu noch Silber auf 100m Rücken in 00:59,04. Stefano Razeto (EOSC) brachte eine Silbermedaille über 50m Schmetterling in 0:23,77 nach Hause. Ins A-Finale schwammen sich mit hervorragenden Leistungen und einigen persönlichen Besteistungen auch Jan Fährmann, Lukas Löwel, Anna Elendt und Hubert Szablowski (alle DSW Darmstadt), Alexander Kunert (SV Gelnhausen),  Luna Mertins (SG Frankfurt) und Valentin Schultz (TSG Darmstadt). Die Rennen im B-Finale waren ebenfalls prall gefüllt mit hessischen Schwimmerinnen und Schwimmern, die sehr gute Leistungen zeigten. Auch in den C-Finalen waren die Hessinnen und Hessen reichlich vertreten und lieferten sehr gute Leistungen ab.
Neu eingeführt worden war die Juniorenwertung der Jahrgänge 2000 und jünger, in der sich junge Talente aus Hessen 7 Medaillen sicherten. Hervorzuheben ist der Altersklassenrekord von Rosalie Kleyboldt (SC Wiesbaden) über 200m Schmetterling in 2:17,44, den sie dann noch einmal im Finale in einem sensationellen Rennen in 2:15,95 erneut pulverisierte. Ebenfalls überzeugte die die junge D/C- Kader Athletin über die 100m Schmetterling in 1:01,50 und stellte auch damit einen neuen deutschen Altersklassenrekord auf und belegte damit einen tollen 9. Platz im Gesamtklassement.Über Titel in der Juniorenwertung freuten sich Anna Elendt (DSW Darmstadt) über 50m Brust in 00:31,80 – sie holte daneben Bronze über 100m Brust in 1:10,26 – und Hubert Szablowski, der wie seine Vereinskollegin Anna  über die Bruststrecken brillierte und sich einen Medaillensatz sicherte: Gold über 100m Brust in 1:00,86, Silber über 200m Brust in 2:13,23 und Bronze über 50m Brust in 0:28,36. Barbara Schaal vom SV Gelnhausen bewies ihr Talent über die Rückenstrecken und sicherte sich in der Juniorenwertung Silber über 200m in 2:15,40 und Bronze über 100m in 1:02,85. Zwei weitere Bronzemedaillen brachten Anna Fehlinger über 200m Brust (2:31,82) und Marlene Hirschberg vom DSW Darmstadt über 50m Rücken (0:28,96) mit nach Hessen. Raffaella Golocha und Diana Golocha (beide Kasseler SV), Celine Zangenfeind (SC Wiesbaden), Niklas Heelein (Wfr. Fechenheim) und Richard Braunberger erreichten hervorragende Platzierungen unter den ersten 8 in der Juniorenwertung.
Die DKM haben einmal mehr gezeigt, dass viele gute Schwimmerinnen und Schwimmer sowie hoffnungsvolle Talente aus Hessen kommen. Allen Medaillengewinnern und Teilnehmern sowie deren Trainer herzlichen Glückwunsch zu den exzellenten Leistungen.

VON: ANTJE PRAEFCKE - VIZEPRÄSIDENTIN


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