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Samstag, 25.November.2017

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Donnerstag, 21.09.2017

Europacup im Freiwasserschwimmen 2017

Das DSV Europacup-Team. Foto: U. Hermann
Das DSV Europacup-Team. Foto: U. Hermann

N. Frach mit Olympiasieger. Foto: U. Hermann
N. Frach mit Olympiasieger. Foto: U. Hermann

Unter den Top Ten in Europa! Niklas Frach mit starkem Endspurt in Rom erfolgreich
Mit dem starken neunten Platz beendete Niklas Frach vom TV Wetzlar 1847 seine Saison im Freiwasserschwimmen. Im Dress der deutschen Nationalmannschaft absolvierte er beim Finale des diesjährigen Europacups im Freiwasserschwimmen zwei Rennen. In der Addition mit den anderen Rennen der EuropaCup Stationen schließt Frach als neunter den Europacup ab und ist damit unter den Top Ten in Europa.
Das italienische Bracciano, 70km nordwestlich von Rom gelegen, war am Wochenende das Ziel der europäischen Spitzenschwimmer im Freiwasserschwimmen. Mit dabei – Niklas Frach vom TV Wetzlar 1847 und der italienische Olympiasieger über 1500m Freistil, Gregorio Paltrinieri. Der Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele von Rio und amtierender Weltmeister der letzten Weltmeisterschaften in Budapest im August führte die Siegerehrungen durch. „Ein total sympathischer Sportler, wir haben uns sehr gut unterhalten. Er will im nächsten Jahr auch im Freiwasser schwimmen, dann sehe ich Ihn bestimmt wieder“ freute sich Niklas Frach über dieses Treffen mit dem aktuellen Superstar auf den „langen Strecken“ im Weltschwimmsport. Das man sich im nächsten Jahr wieder sieht liegt aber nicht nur an den Ambitionen des Italieners im Freiwasser. Nein, auch Niklas Frach wird in der neuen Saison wieder im Nationalteam an den Start gehen. Bundestrainer Stefan Lurz (Würzburg) dazu: „Ich bin mit den Leistungen von Niklas sehr zufrieden. Er hat seine ersten Einsätze im Freiwasser hinter sich und dabei von Rennen zu Rennen eine klare Leistungssteigerung gezeigt. Er soll auch in der neuen Saison weiter Erfahrung im Freiwasser sammeln, dafür erwarte ich nun im Becken bei den Deutschen Meisterschaften auf der Kurzbahn im Dezember und dann auf der Langbahn 2018 im Mai sehr gute Zeiten und Platzierungen - das ist natürlich die Vorrausetzung für weitere Einsätze im Nationalteam.“ Im Lake Bracciano wurden die Distanzen über 10 Kilometer und 5 Kilometer angeboten. In beiden Rennen gingen 24 Sportler aus acht Nationen an den Start. Vier Runden á 2500m mussten beim ersten Start über die „10K“ absolviert werden. Frach schwamm von Beginn an in der Spitzengruppe und konnte diese auch fast acht Kilometer halten. „In der letzten Runde haben dann die Topleute in der Gruppe um den WM-5. Kristof Rasovsky (Ungarn) nochmal das Tempo gesteigert, da musste ich abreisen lassen“ berichtet der Student der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Im Ziel schlug der Ungar nach 1:55:34,2 Stunden an, Frach war nach 1:57:05,0 Stunden als 12. im Ziel – nur 90 Sekunden hinter den europäischen Topschwimmern. Einen Tag und viel Gewitter später stand dann das Finalrennen über 5000m auf dem Programm. Der See war an diesem Morgen viel ruhiger, die Wassertemperatur betrug angenehme 23 Grad und die Sonne kam raus. „Heute ist das Wasser und Wetter perfekt für gute Techniker, das kommt Niklas entgegen“ freute sich Trainer und Betreuer Uwe Hermann vom TV Wetzlar 1847, der erneut für das Betreuerteam der deutschen Nationalmannschaft berufen wurde und Frach und das DSV-Team daher vor Ort betreute. Die zwei Runden im See hatten ein hohes Tempo, bereits nach 55 Minuten war die Spitzengruppe wieder im Ziel. Mittendrin dabei – Niklas Frach! Mit einem starken Endspurt beendete Frach nach 55:14,4 Minuten – nur 10 Sekunden hinter dem Sieger Dario Verani aus Italien – als neunter dieses Rennen. In der Gesamtwertung des Europacups 2017 – hier fließen alle Ergebnisse der vier Stationen aus Eilat (Israel), Barcelona, Navia (beides Spanien) und Kopenhagen (Dänemark) – rangiert Frach nun unter den Top Ten. „Ich bin neunter der Gesamtwertung, es waren viele europäische Spitzenschwimmer im Ranking dabei und der Abstand zu den vorderen Plätzen war immer gering, ich denke ich habe das ganz gut gemacht“ war Frach zu Recht stolz auf seine Leistungen im Freiwasser. „Nun heißt es eine Woche regenerieren und dann geht die Vorbereitung auf die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Mitte Dezember in Berlin los“ erklärt der Trainer von Niklas FRach, Robin Rausche, und fügt hinzu: „Schließlich erwartet der Bundestrainer etwas von uns und da wollen wir Ihn besser nicht enttäuschen!“
Der Wiesbadener Christian Reichert war ebenfalls erfolgreich am Start. In der Gesamtwertung wurde er starker Dritter. In Barcelona belegte er Rang drei, in Navia Rang 4 und in Rom Rang 6.
Der Hessische Schwimm-Verband gratuliert allen am Erfolg Beteiligten recht herzlich.
Alle Ergebnisse finden Sie hier: http://www.len.eu/?page_id=4035

VON: U. HERMANN, HSV GESCHÄFTSSTELLE


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